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Kurzfassungen können bis zum 16. September 2012 eingereicht werden.
Diese und weitere Neuerscheinungen beim FGSV Verlag
3.2.9 Videodetektion in Verkehrsbeeinflussungsanlagen
Datum der Konstituierung
22.06.2010
Leiter
Mitarbeiterstruktur
| Gesamt: | 22 |
| Wirtschaft: | 10 |
| Wissenschaft: | 4 |
| Verwaltung: | 4 |
| Ingenieurbüros: | 4 |
| Sonstige: | 0 |
Problem / Ziel
Diverse Forschungsarbeiten haben das Nutzenpotential der Videodetektion im Kontext von Verkehrsbeeinflussungsanlagen bereits aufgezeigt. Im Kontext der Verkehrsbeeinflussung auf Außerortstraßen nimmt der Druck auf das Betreiberpersonal zur visuellen Überwachung von Anlagen auf der freien Strecke oder in Tunneln mittels Video immer mehr zu.
Bei nahezu unverändertem Personalbestand werden immer mehr Kameras in den Zentralen aufgeschaltet. Ausgehend vom gültigen Regelwerk (z.B. ARS 20/2002 in Bezug auf die temporäre Seitenstreifennutzung, RABT 2006 in Bezug auf die Tunnelausrüstung) sind Videokameras zwingend vorgesehen. Diese sind vom Betriebspersonal zu überwachen und bei vordefinierten Situationen aktiv Handlungen vorzunehmen.
Aus Gründen der Verkehrssicherheit sowie der Ergonomie für das Betriebspersonal erscheint eine Nutzung der Videodetektion in Form der automatischen Bildauswertung zielführend, um die ohnehin vorhandene Infrastruktur der Kameras effizient nutzen zu können.
Um den gezielten Einsatz der Videodetektion zu ermöglichen und praxisbezogene Hinweise für die Einsatzfelder der Technologie aber auch der systematischen Grenzen aufzuzeigen wird die Gründung eines Arbeitskreises für erforderlich gehalten.
Auf Grundlage der vorgesehenen Dokumentation des Standes der Technik können die Verkehrsbeeinflussungsanlagen mit Videoüberwachung außerorts (Tunnel, TSF) zukunftssicher gestaltet werden.