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Kurzfassungen können bis zum 16. September 2012 eingereicht werden.
Diese und weitere Neuerscheinungen beim FGSV Verlag
3.6.5 Hinweise für Markierungen auf neuen Fahrbahnoberflächen
Datum der Konstituierung
27.06.2011
Leiter
Dr. Dipl.-Chem. Claudia Drewes
Mitarbeiterstruktur
| Gesamt: | 17 |
| Wirtschaft: | 9 |
| Wissenschaft: | 2 |
| Verwaltung: | 4 |
| Ingenieurbüros: | 2 |
| Sonstige: | 0 |
Problem / Ziel
Das Aufbringen von Fahrbahnmarkierungen auf neuen bzw. neu hergestellten Fahrbahnoberflächen ist schon immer problematisch gewesen. Nicht selten kommt es nach der Applikation der Fahrbahnmarkierung zu erheblichen untergrundbedingten Haftungsproblemen. Dies kann je nach Art der Fahrbahnoberfläche (Beton oder Asphalt) die unterschiedlichsten Ursachen haben. Oftmals lässt sich im Nachhinein auch keine konkrete Ursache mehr feststellen.
Die 1994 herausgegebenen Hinweise für Markierungen auf Fahrbahndecken aus Beton entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik. Die zwischenzeitlich überwiegend eingesetzten Waschbetondecken sowie die unterschiedlichsten Nachbehandlungsmittel wurden dort nicht berücksichtigt. Eine Überarbeitung dieser Hinweise ist deshalb erforderlich. Bei der Überarbeitung ist es ratsam, den Anwendungsbereich von Betondecken auf bituminöse Deckschichten zu erweitern, weil es auch in diesem Bereich in der jüngeren Vergangenheit zum Teil zu erheblichen Problemen gekommen ist. Neue Fertigungsmethoden und insbesondere Zusatzstoffe (z.B. Wachsemulsionen) können eine haftungsvermindernde oder sogar haftungsverhindernde Wirkung gegenüber der aufzubringenden Markierung haben.
Bei der Erarbeitung muss es zu einem Informationsaustausch zwischen den Herstellern von Markierungsmaterialen, den Herstellern der unterschiedlichen Fahrbahnoberflächen und den jeweiligen Verarbeitern kommen. Denn vielfach ist nicht bekannt, welche genauen Inhaltsstoffe jeweils verwandt werden und wie die Verträglichkeiten untereinander sind.
Durch die Erarbeitung der Hinweise soll das derzeit bestehende Risiko, dass sich Markierungen auf neuen Fahrbahnoberflächen bereits nach kurzer Zeit wieder ablösen, vermindert werden.
Angestrebtes Ergebnis
Hinweise als Ergänzung zur ZTV M, TL M und RMS (W 1)