28.3.2000
| Gesamt: | 9 |
| Wirtschaft: | 6 |
| Wissenschaft: | 2 |
| Verwaltung: | 0 |
| Ingenieurbüros: | 1 |
| Sonstige: | 0 |
Vor dem Hintergrund sich ändernder Rahmenbedingungen im Nahverkehrsmarkt – Stichwort: Besteller-Ersteller-Verhältnis – bekommt das Thema Qualität eine zunehmende Bedeutung. Die bisherigen Steuerungsmechanismen entfallen; stattdessen müssen dem Ersteller der ÖPNV-Leistungen vom Besteller Anreize und Spielräume gegeben werden, damit sich Qualität im Ertrag niederschlägt und damit lohnt. Oder es müssen Qualitätsstandards vereinbart, deren gewünschte Ausprägung definiert und ihre Einhaltung überwacht werden – mit anderen Worten: Qualität muss geregelt werden.
Ziel des Arbeitskreises ist es, Hinweise für Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen zum allgemeinen Umgang mit Qualität im ÖPNV mit Schwerpunkt auf die Kundensicht zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus sollen Empfehlungen zur Auswahl der Qualitätskriterien, Schaffen von entsprechenden Umsetzungsanreizen und Messung bzw. Überwachung entsprechend den spezifischen Anforderungen unterschiedlicher Regionen, unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten sowie der erforderlichen oder gewählten Angebots- und Betriebsstrukturen gegeben werden.
In einem ersten Schritt wurde die Schrift "Hinweise zur Qualitätssicherung im ÖPNV" (FGSV 145) erarbeitet und 2006 veröffentlicht. Im Anschluss wurden Praxisbeispiele von Unternehmen und Aufgabenträgern gesammelt und strukturiert aufbereitet. Die Zusammenstellung befindet sich im Druck. Die Arbeit des AK ist damit abgeschlossen.
Hinweise für die Qualitätssicherung im ÖPNV – Beispiele aus der Praxis