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2.2.1 Gestaltung neuer Strassen
Datum der Konstituierung
23.11.1999
Leiter
em. Prof. Dr.-Ing. Günter Weise
Mitarbeiterstruktur
| Gesamt: | 11 |
| Wirtschaft: | 1 |
| Wissenschaft: | 4 |
| Verwaltung: | 2 |
| Ingenieurbüros: | 2 |
| Sonstige: | 2 |
Problem / Ziel
Aufgabe des Arbeitskreises ist es, die derzeit geltenden sektoralen Regelwerke für den Entwurf von Straßen (RAS-L, RAS-Q, RAS-K) zu integrierten Richtlinien für die Anlage von Landstraßen (RAL) zusammengeführt. Dazu entwickelt der Arbeitskreis ein grundlegend verändertes Entwurfkonzept, nach welchem die Landstraßen unterschiedlicher Netzfunktion (Straßenkategorien LS I bis LS IV gemäß den Richtlinien für integrierte Netzgestaltung (RIN)) künftig differenziert nach vier verschieden Entwurfsklassen für Landstraßen (EKL 1 bis EKL 4) ausgebildet werden sollen. Das neue Konzept standardisierter und selbst erklärender Straßen bedingt eine sorgfältige Abstimmung der Parameter im Querschnitt, in der Linienführung, der Knotenpunktausbildung und bei der Betriebsform sowie enge Vorgaben für die jeweiligen Entwurfselemente, die in den verschiedenen Entwurfsklassen künftig nur noch verwendet werden sollen. Dies engt zwar den Spielraum des Entwurfsingenieurs ein, lässt jedoch aufgrund des höheren Maßes an einheitlicher Ausbildung eine deutliche Verbesserung der Verkehrssicherheit auf Landstraßen erwarten.
Angestrebtes Ergebnis
Richtlinien für die Anlagen von Landstraßen (RAL) – (2012)
wurden im April 2008 dem BMVBS zur Länderanhörung übersandt.
Im März 2009 fand ein vom BMVBS angeregtes Fachgespräch des AK 2.2.1 mit den Vertretern der Straßenbau- und Verkehrsbehörden der Länder statt.
Das BMVBS hat den Entwurf der RAL im Juli 2009 offiziell den Ländern zur Stellungnahme übersandt.