Anmeldung & Informationen
Zum Programm
Weitere Informationen
Die Online-Anmeldung ist geöffnet!
Kurzfassungen können bis zum 16. September 2012 eingereicht werden.
Diese und weitere Neuerscheinungen beim FGSV Verlag
2.9.4 Landschaftspflegerische Begleitplanung
Leiter
Datum der Konstituierung
12.12.2006
Mitarbeiterstruktur
| Gesamt: | 8 |
| Wirtschaft: | 1 |
| Wissenschaft: | 0 |
| Verwaltung: | 7 |
| Ingenieurbüros: | 0 |
| Sonstige: | 0 |
Problem / Ziel
Die Anforderungen, die heute aufgrund der Umweltgesetzgebung und der Rechtssprechung an die landschaftsplanerischen Unterlagen gestellt werden, sind in den vergangenen Jahren enorm gestiegen. Im Vordergrund stehen hier insbesondere die neuen Vorgaben des UVPG, des BNatSchG, des BWaldG, sowie die Vorschriften zum Bodenschutz und zum Schutz des Wassers (Oberflächenwasser und Grundwasser). Darüber hinaus sind verschiedene Europäischer Vorschriften zu berücksichtigen.
Aufgrund der neuen bzw. geänderten gesetzlichen Vorschriften haben sich auch die fachlichen und die methodischen Anforderungen an die Umweltfachbeiträge geändert. Die aktuellen europäischen und nationalen gesetzlichen Vorgaben zur Beteiligung der Öffentlichkeit und zur Gutachteneinsicht für Privatpersonen führt zu neuen Anforderungen an die Aufbereitung der landespflegerischen Planungsunterlagen.
Zielsetzung ist die Erstellung eines Regelwerks für die Erarbeitung eines umfassenden Umweltfachbeitrages auf der Ebene der Entwurfsplanung. Hierbei gilt es die europäischen und nationalen Rechtsvorgaben systematisch aufzuarbeiten und die erforderlichen fachlichen Inhalte zu erarbeiten.
Bisher wird eine sektorale Bearbeitung der einzelnen Fachbeiträge vorgenommen (LPB, FFH-VP, Lärm und Luftschadstoffe). Eine systematische Zusammenschau aller Umweltbelange und deren sinnvolle Integration in den Erläuterungsbericht nach RE (zurzeit in Überarbeitung) soll konzipiert werden. Ziel ist ein integrierter Gesamtbeitrag, der alle erforderlichen Umweltbeiträge in übersichtlicher und allgemein verständlicher Form enthält.
Angestrebtes Ergebnis
Das Endprodukt soll ein Wissensdokument (W 1) ggf. mit dem Titel "UVP-Unterlagen zum Genehmigungsverfahren" sein (2012).
Die Erarbeitung des neuen Regelwerks erfolgt in Abstimmung mit den derzeit laufenden einschlägigen Forschungsvorhaben des BMVBS und legen deren Ergebnisse zugrunde.