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Frist für die Einreichung der Kurzfassungen ist der 12.07.2013
3.1.2 Telematik und Verkehrssicherheit
Datum der Konstituierung
13.2.2002
Leiter
Mitarbeiterstruktur
| Gesamt: | 10 |
| Wirtschaft: | 1 |
| Wissenschaft: | 6 |
| Verwaltung: | 2 |
| Ingenieurbüros: | 0 |
| Sonstige: | 1 |
Problem / Ziel
Telematische Anwendungen im Straßenverkehr haben generell Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit, auch wenn sie in erster Linie auf die Verbesserung des Verkehrsablaufs oder die Optimierung bei der Bewältigung von Kapazitätsengpässen angelegt sind. Der Arbeitskreis befasst sich mit der Dokumentation von Kenntnissen über Sicherheitswirkungen von verkehrstelematischen Einrichtungen. Telematikanwendungen können allerdings auch die Wirksamkeit von autonomen Systemen erweitern, indem sie zusätzliche Gefahrenindikatoren verarbeiten, welche von der Infrastruktur oder anderen Verkehrsteilnehmern geliefert werden. Hierbei kann im Rahmen einer Unfallvermeidungsstrategie die Wahrscheinlichkeit einer Unfallbeteiligung reduziert werden. Die Blickrichtung des Arbeitskreises orientiert sich insoweit an der Sicherheitsverbesserung durch verkehrstelematische Einrichtungen.
Nach Abschluss einer Forschungsarbeit "Sicherheitsverbesserungen durch telematische Anwendungen im Straßenverkehr" (FA 3.372/2004) ist eine Methode formuliert worden, die eine Abschätzung von Sicherheitspotenzialen grundsätzlich ermöglichen kann. Allerdings fehlt zu einer praxisorientierten Anwendung eine Vielzahl von Eingangsgrößen, z. B. Erfahrungen über die Wirkungsgrade verschiedener Instrumente. Deshalb sammelt der Arbeitskreis in der Folgezeit weitere Erfahrungen mit Wirkungsweisen verkehrstelematischer Einrichtungen auf die Verkehrssicherheit, insbesondere im Straßennetz außerhalb von Autobahnen. In der weiteren Arbeit sollen die Möglichkeiten der Übertragung dieser Kenntnisse auf alle Arten verkehrstelematischer Einrichtungen geprüft werden. Dazu betrachtet der Arbeitskreis sowohl das innerstädtische als auch das örtliche Straßennetz.
Angestrebtes Ergebnis
Die bisher vorliegenden Erkenntnisse lassen noch keine zielführende Formulierung von Hinweisen zu. Weitere Forschungsarbeiten wurden im Lenkungsausschuss bisher nicht prioritär gesehen. Ziel der Materialsammlung soll ein strukturierter Überblick über den aktuellen Wissensstand sein und mögliche Anwendungen innerorts und außerorts beschreiben. Zur Motivation soll vor allem beitragen, dass erreichbare Nutzen durch bestimmte Funktionen im Straßenwesen erreicht werden können und wie diese zu quantifizieren sind. Im Zentrum der Betrachtung steht das Schaffen eines Technologiebewusstseins für die Entwicklung der nächsten verkehrstelematischen Generation von Systemen. Ein Entwurf wird nicht vor 2012 entstehen.