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Kurzfassungen können bis zum 16. September 2012 eingereicht werden.
Diese und weitere Neuerscheinungen beim FGSV Verlag
3.2.7 VBA-Steuerungsverfahren
Datum der Konstituierung
19.7.2005
Leiter
Dr.-Ing. Christoph Schwietering
Mitarbeiterstruktur
| Gesamt: | 14 |
| Wirtschaft: | 2 |
| Wissenschaft: | 2 |
| Verwaltung: | 6 |
| Ingenieurbüros: | 4 |
| Sonstige: | 0 |
Problem / Ziel
Seit den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts sind sogenannte kollektive Verkehrsbeeinflussungsanlagen im Einsatz, um steuernd in den Verkehrsablauf auf den Bundesautobahnen einzugreifen. Inzwischen sind bereits zahlreiche Streckenbeeinflussungsanlagen, Netzbeeinflussungsanlagen und Knotenbeeinflussungsanlagen auf deutschen Autobahnen realisiert.
Zunächst hat der BMVBS je eine Verkehrsrechnerzentrale (VRZ) für jedes Bundesland vorgesehen (mit Ausnahme der beiden großen Flächenstaaten Bayern und NRW, wo 2 VRZ realisiert wurden). Die VRZ der Länder sind i.d.R. Vollzeit besetzt und haben die Steuerungshoheit im Land.
Im Laufe der Jahre wurden im Bereich der kollektiven Verkehrsleittechnik eine Vielzahl von Regelwerken aufgestellt, die sich mit der Aufbereitung der verwendeten Daten und der Ermittlung eines Schaltbildes beschäftigen.
Manche dieser Regelwerke bedürfen der Überarbeitung, sei es durch die fortschreitende technologische Entwicklung in den Bereichen der Datenerfassung/ -aufbereitung, Steuerung und Kommunikation, sei es durch die Anforderungen, die Verkehrsbeeinflussungsanlagen in integrierten Verkehrsmanagementsystemen erfüllen sollen oder durch die neuesten Standardisierungen zur Systemarchitektur der Verkehrsrechnerzentralen durch den Bund/Länder-Arbeitskreis Verkehrsrechnerzentralen.
Angestrebtes Ergebnis
Es ist beabsichtigt, ein umfassendes Papier über die Steuerung in Verkehrsbeeinflussungsanlagen zu erstellen, das als Kapitel "Steuerung" in das geplante, integrierte Regelwerk für Verkehrsbeeinflussungsanlagen (siehe AK 3.2.6) übernommen werden kann (2012
Zum einen sollen in dem Hinweispapier die vorliegenden Papiere
- Hinweise zur Verkehrsflußanalyse, Störfallentdeckung und Verkehrsflußprognose für die Verkehrsbeeinflussung in Außerortsbereichen, FGSV 1992, Veröffentlichung Nr. 358
- Hinweise für Steuerungsmodelle von Wechselverkehrszeichenanlagen in Außerortsbereichen, FGSV 1992, Veröffentlichung Nr. 359
- Hinweise für neue Verfahren zur Verkehrsbeeinflussung auf Außerortsstraßen, FGSV 2000, Veröffentlichung Nr. 376
aufgehen, bzw. ersetzt werden, da diese nicht mehr dem aktuellen Stand der Erkenntnisse entsprechen. Dabei beschränkt sich der AK auf Verfahren, die im praktischen Einsatz sind.
Zum anderen ist beabsichtigt, die Verfahren soweit zu gliedern und analysieren, damit die Ergebnisse – insbesondere einzelner Verfahren zur Ermittlung der Verkehrssituation – untereinander abgeglichen und verifiziert werden können. Dadurch verspricht man sich eine sicherere Aussage über die aktuelle Verkehrssituation und somit eine stabilere Steuerung.