6.2.1 Bergbaurückstände

Datum der Konstituierung


8.3.1990

Leiter


Dr. rer.nat. Joachim Schabronath

Mitarbeiterstruktur


Gesamt: 9
Wirtschaft: 4
Wissenschaft: 1
Verwaltung: 2
Ingenieurbüros: 2
Sonstige: 0

Problem / Ziel


Der AK beschäftigt sich mit der Verwendung von frisch anfallenden und aufgehaldeten Rück­ständen aus dem Bergbau in verschiedenen Gebieten (NRW, Saarland, Sachsen-Anhalt) der Bundesrepublik Deutschland im Erdbau und im Straßenoberbau. Es bestehen inhaltliche Verbindungen zu den ZTV E-StB und den TL BuB E-StB.

Der AK sichert als Gremium die fachlich fundierte Arbeit an straßenbautechnisch relevanten Themen zur Verwendung von Bergbaurückständen. Es erfolgt eine inhaltliche, stoffspezi­fi­sche Fortschreibung Technischer Regelwerke. Der AK erledigt diese Aufgabe in enger Zu­sam­menarbeit und Abstimmung mit den zuständigen AK in den AG 5 und 6.

Darüber hinaus begleitet der AK kritisch die Aktivitäten des CEN TC 292 "Characterisation of waste", in denen europäische Regelungen erarbeitet werden. Der AK befürchtet hier den Versuch einer Einflussnahme auf die Definition von umweltrelevanten Parametern für die Verwendung von Bergbaurückständen im Erd- und Straßenbau. Die Mitgliedschaft eines Mitarbeiters im CEN TC sichert die notwendigen Informationen.

Angestrebtes Ergebnis


  • Fortschreitung der "Technische(n) Lieferbedingungen für Böden und sonstige Bau­stoffe für den Erdbau" - TL BuB E-StB 09.
  • Begleitung der Arbeit des CEN TC 292 und dessen Umsetzung in Deutschland
  • Mitarbeit bei Merkblättern anderer AK, z. B. AK 5.1.4. "Merkblatt über die Verwen­dung von Böden und Böden mit Fremdbestandteilen im Straßenbau".
  • Überarbeitung des "Merkblatt über die Verfestigung von Waschbergen aus der Stein­kohlegewinnung mit hydraulischen Bindemitteln" und Zusammenführung mit ent­sprechenden Merkblättern der AK 6.2.1 und AK 6.2.4