Aktuelles:
Deutscher Straßen- und Verkehrskongress 2010, Mannheim

15.-17. September 2010, Congress Center Rosengarten, Mannheim

Kolloquium "Bauliche Erhaltung von Asphaltbefestigungen 2010"

18. März 2010, Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadtium, Darmstadt

Kolloquium "Richtlinien für Lichtsignalanlagen (RiLSA)"

5. Mai 2010, Stadthalle, Congress Saal, Braunschweig

Workshop "Beitrag der Verkehrsplanung zum Klimaschutz"

am 8. Juni 2010 in Erfurt, Fachhochschule Erfurt

HEUREKA '11 Optimierung in Verkehr und Transport

16./17. März 2011, Stuttgart Call for papers bis 12. Juli 2010

XXIV. Welt-Straßenkongress 2011

26. bis 30. September 2011 in Mexiko

CORNET und EraSME

Call for proposals bis 31. März 2010

TRA - Transport Research Arena 2010

7.-10. Juni 2010, Brüssel, "SQUARE, Brussels Meeting Centre"

Berücksichtigung von Fledermäusen in der Straßenplanung

Einladung zum Fachgespräch am 24.6.2010, Maternushaus, Köln

5th World Congress on Emulsions

12.-14. Oktober 2010, Lyon

Innovationsprogramm Straße

Innovationsoffensive Straßenbau gestartet

1.7.4 Emissionshandel und nachhaltige Verkehrsentwicklung

Datum der Konstituierung


19.5.2008

Leiter


Dipl.-Ing. Jochen Richard

Mitarbeiterstruktur


Gesamt: 10
Wirtschaft: 2
Wissenschaft: 1
Verwaltung: 6
Ingenieurbüros: 1
Sonstige: 0

Problem / Ziel


Die EU hat sich im Rahmen des Kyoto-Protokolls dazu verpflichtet, ihre CO2-Emissionen von 2008 bis 2012 um 8 % zu senken. Jedes EU-Mitglied trägt einen Anteil an dem Gesamtziel; Deutschland hat sich auf eine Minderung um 21 % verpflichtet. Im Jahr 2007 haben sich die Mitgliedstaaten darüber hinaus darauf verständigt, den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase bis zum Jahr 2020 um 20 % zu senken.

Seit 2005 gibt es in der EU den Emissionshandel (EU ETS – Emission Trading Scheme) für das Treibhausgas CO2 als Instrument des Klimaschutzes. Diese Maßnahme hat zum Ziel, den CO2-Ausstoß von Kraftwerken und anderen Industrieanlagen kosteneffizient zu mindern. Verkehrsemissionen können derzeit nicht gehandelt werden, doch ist der Einbezug des innereuropäischen Flugverkehrs ab 2011, Flüge in und aus Drittländern ab 2012, von der EU-Kommission beschlossen worden.

Der Verkehrssektor ist zwar nicht Hauptverursacher des Klimawandels, doch generiert er beispielsweise in der EU 20 % der klimaschädlichen Emissionen mit steigender Tendenz, was nicht nur ein europäisches Phänomen ist. In den Nicht-OECD-Ländern steigt der Motorisierungsgrad kontinuierlich an, wodurch den OECD-Ländern die Aufgabe zukommt, ihren Ausstoß zu mindern, um Vorbild zu sein und Anreize für technischen Fortschritt zu setzen.

Im Jahr 2002 haben sich sowohl das Öko-Institut als auch PricewaterhouseCoopers mit der Einbindung des Verkehrssektors in den Emissionshandel beschäftigt. Das Umweltbundesamt (UBA) brachte 2003 einen Sachstandsbericht heraus zur CO2-Minderung im Verkehr und 2005 eine Studie zum möglichen Emissionshandel im Verkehr, die auf einen möglichen Up-Stream-Handel eingeht. Daneben haben sich Wissenschaftler und Institutionen mit einzelnen Spezialgebieten beschäftigt, wie z. B. der Einbeziehung von Verkehrsprojekten in den CDM. Doch eine den Möglichkeiten und der Zukunftsträchtigkeit des Themas, gerade aus europäischer Sicht, angemessene Präsenz in der öffentlichen Debatte und wissenschaftlichen Basis ist bisher nicht entstanden.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob bzw. in welchem Umfang nachhaltige Verkehrskonzepte zur Verringerung der CO2-Emissionen beitragen können und ob es sinnvoll sein kann, solche Konzepte in den Emissionshandel einzubeziehen.

Aus den genannten Gründen erscheint es sinnvoll, im Rahmen des AA 1.7 "Sonderfragen des Stadtverkehrs" einen Arbeitskreis "Nachhaltige Verkehrsentwicklung und Emissionshandel" einzusetzen. Ziel des Arbeitskreises sollte sein aufzuzeigen,

Angestrebtes Ergebnis


Das Ergebnis soll dem Charakter einer Machbarkeitsstudie entsprechen und im Wesentlichen der Politikberatung auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene dienen und von hier aus auch ggf. der Einwirkung auf der Politik der EU.

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