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1.1.10 Hinweise zur Nahmobilität
Datum der Konstituierung
9.6.2009
Leiter
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Gebhard Wulfhorst
Mitarbeiterstruktur
| Gesamt: | 20 |
| Wirtschaft: | 1 |
| Wissenschaft: | 8 |
| Verwaltung: | 6 |
| Ingenieurbüros: | 5 |
| Sonstige: | 0 |
Problem / Ziel
Zielsetzung des AK ist es, Nahmobilität zu definieren und begrifflich zu fixieren, die Potenziale der Nahmobilität für eine zukunftsfähige, integrierte Verkehrs- und Stadtplanung aufzuzeigen sowie konzeptionelle Herangehensweisen zu entwickeln, um eine bessere Steuerung der Entwicklung zugunsten von hochwertigen Angeboten der Nahmobilität zu erreichen.
Die Bedeutung der Nahmobilität im städtischen Gesamtverkehr wird häufig deutlich unterschätzt. Mit 23% Fußwege und 9% Radwege ist Nahmobilität im Modal Split deutschlandweit als zweitstärkste Gruppe nach dem MIV vertreten. Die Potentiale für diese Wege sind noch weit höher, wenn man bedenkt, dass jeder zehnte mit dem PKW zurückgelegte Weg kürzer als 1 km ist und jede vierte Autofahrt kürzer als 3 km ist (ILS NRW 2007).
Für die Beurteilung der Angebotsqualität in diesem Mobilitätssektor sollen geeignete Kriterien und Indikatoren entwickelt werden. In den Überlegungen enthalten ist auch ein differenzierter Umgang mit den Siedlungscharakteristiken und formen, welche die Nahmobilität mittel- bis langfristig begünstigen sowie die Fragen der Vernetzung nicht-motorisierter Verkehrsträger mit dem ÖPNV. Gleichwertige Ziele sind die Information und Sensibilisierung der Verkehrs- und Stadtplaner sowie der politischen Entscheidungsträger in den Kommunen für die Notwendigkeit, hochwertige Angebote für den Fußgänger und Radfahrer zu schaffen.
Nahmobilität steigert sowohl den individuellen Nutzen (Kosten, Gesundheitsvorsorge,...) wie den kollektiven Nutzen (Energie, Klima, Qualität/Attraktivität des Stadtbildes,...). Sie dient damit der Lebensqualität schlechthin und steigert die Attraktivität der städtischen Räume.
Angestrebtes Ergebnis
Hinweise zur Nahmobilität (W 1) (2012)