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Sehr geehrte Newsletter-Leser,

heute erhalten Sie den Newsletter Mai 2012 der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV). Wir haben für Sie Neuigkeiten aus der Gremienarbeit der FGSV zusammengestellt und möchten Sie auf neue Veröffentlichungen hinweisen.

Die heutigen Themen:


Neu gegründete Arbeitsgremien
Neue und zurückgezogene Veröffentlichungen
Veranstaltungen

Ihr FGSV-Team

Aus den Arbeitsgremien

AA 7.4 Bautechnologie

Der Arbeitsausschuss setzt sich aus 20 Mitgliedern aus der Verwaltung, der Forschung und der Wirtschaft zusammen.

Im Opens internal link in current windowAK 7.4.1 Flächendeckende Verdichtungskontrolle Asphalt (kurz: FDVK Asphalt), der 2010 zum ersten Mal zusammenkam, werden die Grundlagen der verschiedenen am Markt befindlichen Verdichtungskontrollsysteme zusammengetragen und aufeinander abgestimmt. Zusätzlich werden die Ergebnisse bereits durchgeführter Großversuche aufbereitet und analysiert. Auf Grundlage dieser Daten werden dann gezielt weitere Großversuche durchgeführt. Ziel ist es, die Ergebnisse der Arbeit in das Merkblatt für das Verdichten von Asphalt (M VA) oder in eine Prüfvorschrift einfließen zu lassen.

Der Opens internal link in current windowAK 7.4.2 Frühere Verkehrsfreigabe, der Ende 2011 startete, soll Regelungen und Messverfahren entwickeln. Die "Frühere Verkehrsfreigabe" ist in der Abwicklung von Bauverträgen immer wieder ein kritischer Punkt. Es wird an zwei Geräten untersucht, ob diese in der Lage sind, zuverlässige Daten zu liefern, um eine frühere Verkehrsfreigabe ohne die Gefahr von Verformungen durchzuführen.

Die Arbeit mit "Übergabeeinheiten" (Beschicker) nimmt ständig zu. Um den besonderen Anforderungen und Möglichkeiten, die diese Geräte bieten, besser gerecht zu werden, soll ein Wissensdokument zu diesem Thema erarbeitet werden.

Die Bedeutung des Schichtenverbundes ist unumstritten. In der Praxis kommt es aber immer wieder zu Problemen, die gestellten Anforderungen zu erreichen. Besonders der Einfluss von Wasser wird hier unterschätzt. Um die Verfahrenssicherheit zu erhöhen, wird zunächst eine Wissensgrundlage zusammengetragen. Auf Basis dieser Daten wird dann aufgebaut mit dem Ziel, Hinweise oder Handlungsanweisungen zu erarbeiten, die ein sicheres Erreichen der vertraglichen Anforderungen gewährleisten.

Die Ebenflächigkeit von Fahrbahnen ist maßgeblich ausschlaggebend für die Dauerhaftigkeit der Asphaltbefestigung. Die Ebenflächigkeit wird heute an der 4-Meter-Messlatte festgemacht. Es soll untersucht werden, ob Unebenheiten, die außerhalb dieses Messbereiches liegen, zu erheblichen zusätzlichen dynamischen Belastungen und somit zu einer frühzeitigen Ermüdung der Befestigung führen kann.

Ein Dauerthema sind die Abzugsregelungen in den Ländern. Leider sind diese sehr verschieden. Es ist auch bedauerlich, dass es für eine besser ausgeführte Bauleistung keine "Belohnung" gibt.  Es wird versucht, eine Grundlage für ein Bonus-Malus-System zu erarbeiten, nach dem zukünftig eine Bewertung über die vertragliche Erfüllung einer Baumaßnahme geprüft wird. Außerdem sind sich viele Beteiligte einig, dass sich ein solches System sehr positiv auf die Qualität und Dauerhaftigkeit von Baumaßnahmen auswirken wird.

Neu Gegründet

AK 1.2.7 Inputdaten für Verkehrsmodelle

Verkehrsmodelle sind auf Eingangsgrößen angewiesen, die u.a. relevante Rahmenbedingungen beschreiben. Hierzu gehören v.a. räumlich differenzierte Daten zur Bevölkerung (z. B. Bevölkerungszahl, sozio-ökonomische und sozio-demographische Zusammensetzung), zu Aktivitätsorten und -gelegenheiten (z. B. Arbeits- und Schulplätze, Einkaufsgelegenheiten), zur Ausstattung mit Mobilitätswerkzeugen (z. B. Führerscheinbesitz, Pkw-Verfügbarkeit, ÖV-Zeitkartenbesitz) oder zu Kosten von Mobilität (z. B. Kraftstoffkosten, ÖV-Nutzungskosten). Verkehrsmodelle selbst haben die Funktion, das verkehrliche Geschehen, das sich aus dem Zusammenspiel von Rahmenbedingungen mit dem Verkehrsangebot und dem individuellen Verhalten ergibt, durch entsprechende Verkehrskenngrößen zu beschreiben. Eingangsdaten zur Beschreibung der Rahmenbedingungen sind damit für die Verkehrsmodellierung von maßgebender Bedeutung.Der neue Arbeitskreis, der am 3. Mai 2012 zum ersten Mal zusammengekommen ist, soll eine Handreichung für die Zusammenstellung konsistenter rahmenbedingungsbeschreibender Eingangsgrößen für Verkehrsmodelle erarbeiten. Für den Status Quo liegen oft hinreichende Sekundärstatistiken für diese Eingangsgrößen vor. Hier liegt die Aufgabe des Arbeitskreises in einer problemadäquaten Sammlung geeigneter statistischer Quellen. Dabei sollen deren Anwendbarkeit und räumliche Aussageschärfe für gängige Modellierungsaufgaben diskutiert werden. Darauf aufbauend besteht die Aufgabe des AK in erster Linie darin, Quellen und Methoden darzulegen, die sich eignen, Eingangsdaten für die Modellierung zukünftiger Verkehrsnachfragezustände zusammenzustellen.Für die Modellierung zukünftiger Nachfragezustände sind Verkehrsmodelle auf Ergebnisse anderer Modelle angewiesen. Zum einen gibt es hierbei Eingangsgrößen, für die etablierte Vorausschätzungen auch in räumlicher Auflösung vorliegen, z. B. Bevölkerungsprognosen. Zum anderen gibt es Eingangsgrößen, für die typischerweise keine geeigneten Prognosen existieren, etwa zu Arbeitsplätzen oder Motorisierungsentwicklung.Der Arbeitskreis soll praxisbezogene Methoden darlegen, wie in diesem Zusammenhang existierende Lücken bei den Eingangsgrößen geschlossen bzw. heterogene Eingangsgrößen harmonisiert werden können.Das Regelwerk (Empfehlungen, R2) verfolgt verschiedene Zielsetzungen. Zum einen soll es Praktikern und speziell Kommunen, die Verkehrsmodelle ausschreiben und implementieren, einen aktuellen Überblick über existierende Datenquellen und Methoden zur Erstellung konsistenter Datengerüste geben. Zum zweiten soll es zu einer Harmonisierung von Prognoseberechnungen gängiger Verkehrsplanungsmodelle bei unterschiedlichen Raumbezügen (Stadt-, Regional- und Bundesmodelle) beitragen.

AK 8.2.4 Waschbeton

Die technischen Potenziale der Schallreduktion sind bei dieser Bauweise noch nicht endgültig erschlossen. Ferner konnten an Waschbeton-Oberflächen in situ Unregelmäßigkeiten detektiert werden, deren Einfluss auf die Dauerhaftigkeit (Schallreduktion, Griffigkeit) der Oberfläche noch ungeklärt ist. Durch den AK sind diese Probleme zu eruieren und die Ergebnisse sowie die bisher gesammelten Erkenntnisse in Hinweisen (W1) zusammenzutragen. Die Hinweise richten sich an Straßenbauverwaltungen, Hochschulen und Universitäten, Forschungseinrichtungen, Planungsbüros, Bauausführende und Zulieferbetriebe.

Eine Gliederung des Wissensdokuments wird folgendermaßen aussehen:


Der vorläufige Arbeitsplan des neuen Arbeitskreises, der am 3. Mai 2012 zum ersten Mal zusammengekommen ist, umfasst folgende Punkte:

Die Bearbeitungszeit wird ca. drei Jahre betragen.

Neue und zurückgezogene Veröffentlichungen

Neuerscheinungen Zurückgezogene Veröffentlichungen
002/100 Kolloquium Straßenbetrieb 2011    
420 Merkblatt zur Erhaltung von Flugbetriebsflächen (M EFB), Ausgabe 2012 (R2)    
401 Merkblatt zur Bewertung der Straßengriffigkeit bei Nässe (M BGriff), Ausgabe 2012 (R2) 401 Merkblatt zur Bewertung der Straßengriffigkeit bei Nässe (M BGriff), Ausgabe 2003
382/1 Hinweise zur Verkehrsprognose in straßenverkehrstechnischen Anwendungen, Ausgabe 2012 (W1)    
    AP 11 Ausführung von Fahrbahnbefestigungen mit wärmedämmenden Tragschichten aus Leichtasphalt unter Verwendung von Blähton, Ausgabe 1987
117 Leitfaden für den Schülerverkehr, Ausgabe 2012
(W1)
117 Leitfaden für den Schülerverkehr" Ausgabe 2000

Opens external link in new window Weitere Informationen zu unseren Veröffentlichungen sowie Bestellmöglichkeiten finden Sie beim FGSV Verlag.

Veranstaltungen

Kalender

Die neuen E EMI - Einführungskolloquium
22. Mai 2012
Bochum
Programm und Anmeldung

Einführungskolloquium "Empfehlungen für Verkehrserhebungen" (EVE)
24. Mai 2012
Wuppertal
Programm und Anmeldung

Deutscher Straßen- und Verkehrskongress 2012 mit Fachausstellung "Straßen und Verkehr 2012"
16./17. Oktober 2012
Leipzig
Programm und Anmeldung

Erd- und Grundbautagung
5./6. März 2013
Bamberg

Kolloquium "Luftqualität an Straßen"
20./21. März 2013
Bergisch Gladbach
Call for Papers

Kolloquium Straßenbetrieb 2013
17./18. September 2013
Karlsruhe

Betonstraßentagung
19./20. September
Karlsruhe

HEUREKA '14 mit Fachausstellung
2./3. April 2014
Stuttgart

Internationales

Das VTI (Swedish National Road and Transport Research Institute) lädt 2012 zur  "4th European Pavement and Asset Management Conference" ein. Nach den vorausgegangenen EPAM-Konferenzen in Budapest/Ungarn (2000), Berlin/Deutschland (2004) und Colmbra/Portugal (2008), findet sie diesmal im Heimatland des VTI in Malmö/Schweden statt.

Die Konferenz wird Themen aus allen Bereichen der Straßeninfrastruktur abdecken. Nach dem das wissenschaftliche Komitee der EPAM zum  "Call for Abstracts" aufgerufen hatte, wurden 120 Beiträge aus 32 Ländern eingereicht.

Noch bis zum 31. Mai 2012 können Sie bei der Anmeldung zur Konferenz von den vergünstigten "Early Bird"-Teilnahmegebühren profitieren!

Für die Anmeldung sowie weitere Informationen besuchen Sie bitte die Internetseiten der EPAM 2012.

 

Impresssum

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Wiss. Dok. Ellen Höfer, M.A.

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