5.5.3 Probenahmestrategie und Analytik

Datum der Konstituierung

28.7.2010

Leitung

Dipl.-Geol. Manja Krysta

Problem / Ziel

Erarbeitung einer Probenahmestrategie für ein optimiertes Stoffstrommanagement auf Erdbaubaustellen bei Neubau, Um- und Ausbau von Straßen.

Ziel ist es, unter Berücksichtigung der Anforderungen des neuen Kreislaufwirtschaftsgesetzes (verkündet am 29.02.2012, in Kraft ab 01.06.2012) die dort genannten Grundsätze für eine nachhaltige Verbesserung des Umwelt- und Klimaschutzes sowie der Ressourceneffizienz durch Stärkung der Abfallvermeidung und des Recyclings im Baustellenbereich umzusetzen.

Kern des Kreislaufwirtschaftsgesetzes ist die neue fünfstufige Abfallhierarchie. Die neue Hierarchie legt die grundsätzliche Stufenfolge aus Abfallvermeidung, Wiederverwendung, Recycling und sonstiger, u.a. energetischer Verwertung von Abfällen und schließlich der Abfallbeseitigung fest. Vorrang hat die jeweils beste Option aus Sicht des Umweltschutzes. Dabei sind neben den ökologischen Auswirkungen auch technische, wirtschaftliche und soziale Folgen zu berücksichtigen. Die Kreislaufwirtschaft wird somit konsequent auf die Abfallvermeidung und das Recycling ausgerichtet, ohne etablierte ökologisch hochwertige Entsorgungsverfahren zu gefährden. 

Die Probenahmestrategie soll auf Rechtssicherheit und einen werterhaltenden und wirtschaftlichen Umgang mit den anfallenden Ausbaustoffen (v. a. Böden und Straßenaufbruchmaterialien) ausgerichtet werden. Eine enge Abstimmung der geotechnischen und umweltrelevanten Beprobung und die Anpassung an die Planungsabläufe sind dazu notwendig.

 

Angestrebtes Ergebnis

Erarbeitung einer Richtlinie; Vorlage voraussichtlich Anfang 2015

Update: 18/08/2015