4.4.3 Richtlinien zur Beurteilung der strukturellen Substanz von Asphaltstraßen

Datum der Konstituierung

9.6.2011

Leitung

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Ulf Zander

Problem / Ziel

Eine fundierte und abgesicherte Beurteilung des Zustands der vorhandenen strukturellen Substanz einhergehend mit der Berechnung der Restnutzungsdauer und des Restsubstanzwerts (monetäre Bewertung) ist für alle Straßenbauverwaltungen für die Prognose von Aufwendungen für die bauliche Erhaltung und für den Erfolg neuer Vertragsformen (Funktionsbauverträge, PPP-Modelle) von herausragender Bedeutung.

 
Die Grundlagen und die Methodik zur Bewertung der strukturellen Substanz von Asphaltbefestigungen wurde im FA 04.199 "Vergleichende Bewertung der Restsubstanz von Asphaltbefestigungen nach langjähriger Verkehrsnutzung" [Ressel, Wellner et. al, 2007] entwickelt. Zwischenzeitlich wurden verschiedenen Regelwerke bzw. Arbeitspapiere (z. B. RDO Asphalt, AL Sp-Asphalt 09; AP "Homogene Abschnitte") veröffentlicht, welche die im FA 04.199 definierte Methodik absichern. So kann z. B. aus dem Dimensionierungsverfahren der RDO Asphalt ein Verfahren zur Bewertung der strukturellen Substanz entwickelt werden. Im Hinblick auf eine Einbeziehung der strukturellen Substanz in die neuen Vertragsformen ist nun die Erstellung eines entsprechenden Regelwerkes erforderlich.

 
Analog zu den Richtlinien für die rechnerische Dimensionierung des Oberbaus von Verkehrsflächen (RDO) soll auch dieses Regelwerk in 2 getrennten Veröffentlichungen erstellt werden, da für den Bereich der Betonbauweisen noch diverse Forschungsaktivitäten erforderlich sind.

Angestrebtes Ergebnis

Richtlinien zur Beurteilung der strukturellen Substanz von Asphaltstraßen (RSO Asphalt)

Update: 18/08/2015