2.5.3 Barrierefreie Verkehrsanlagen

Datum der Konstituierung

17.2.2006

Leitung

Dr. Dipl.-Geogr. Markus Rebstock

Wahlperioden

L 08 (9)

Problem / Ziel

Die Einführung des Gesetzes zu Gleichstellung behinderter Menschen BGG im Mai 2002 und die damit einhergehende Verankerung von gesetzlichen Vorgaben zur Schaffung barrierefreier Verkehrsanlagen bewirken, dass Planer und Ingenieure schon beim Planentwurf die Belange von Menschen mit Behinderungen berücksichtigen müssen. Das BGG fordert dabei zwar die "weitgehend barrierefreie" Gestaltung des öffentlichen Verkehrsraumes, konkretisiert diesbezügliche Anforderungen aber nicht.

Nachdem der AK das Ziel, zunächst alle derzeit gültigen Standards sowie die nach aktuellem Wissensstand für die Herstellung einer weitgehend barrierefreien Umwelt notwendigen Anforderungen an Verkehrsanlagen in einem Regelwerk zusammenzufassen, mit der Veröffentlichung der "Hinweise für barrierefreie Verkehrsanlagen" (H BVA), Ausgabe 2011 erreicht hat, sollen in den kommenden Jahren Empfehlungen zu Planung, Bau und Betrieb barrierefreier Verkehrsanlagen entwickelt werden. Hierzu werden u. a. die Ergebnisse diverser Forschungsvorhaben sowie Erfahrungen mit den H BVA von Seiten der Anwender berücksichtigt.

Angestrebtes Ergebnis

Erstellung von Empfehlungen zu Planung, Bau und Betrieb barrierefreier Verkehrsanlagen (2017)

Update: 31/01/2017