1.3.4 Hinweise zu Anwendungen der RIN

Datum der Konstituierung

9.3.2009

Leitung

Prof. Dr. Matthias Gather

Problem / Ziel

Die Richtlinien für die integrierte Netzgestaltung (RIN) behandeln die Gestaltung des Verkehrsangebotes auf der konzeptionellen Ebene und stellen mit dem zugrunde liegenden Ansatz eine methodische Planungshilfe für die integrierte Verkehrsplanung dar. Die RIN behandeln schwerpunktmäßig die funktionale Gliederung des Verkehrsnetzes und die Ableitung von Qualitätsvorgaben zur Gestaltung von Verkehrsnetzen, Netzelementen und Verknüpfungspunkten. Darüber hinaus umfassen die RIN ein Verfahren zur Bewertung der verbindungsbezogenen Angebotsqualität.

Die RIN lassen viele Spielräume zur konkreten Anwendung der aufgezeigten Systematik. Dieses ist u. a. erforderlich, um politische Vorgaben und Wünsche oder auch regionalspezifische Besonderheiten in der Methodik berücksichtigen zu können. Die Varianz umfasst beispielsweise die Auswahl einzubeziehender Verbindungen, die mögliche Ab- und Aufstufung von Verbindungsfunktionsstufen oder die wünschenswerte Bündelung von Verbindungen im Rahmen der Umlegung.

Ziel des Arbeitskreises ist es, Hinweise zu erarbeiten, die die unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten erläutern und erörtern. Anhand von Beispielräumen sollen dabei die Erfahrungen im Rahmen der Anwendung der RIN aufbereitet und dargestellt werden.

Angestrebtes Ergebnis

Erstellung einer Beispielsammlung zu Anwendungen der RIN (Richtlinien für integrierte Netzgestaltung)

Update: 28/07/2016