1.5.7 Barrierefreiheit im ÖV

Datum der Konstituierung

18.6.2015

Leitung

Dr.-Ing. Andreas Friedrichsen

Problem / Ziel

Seit der Novellierung des PBefG haben Nahverkehrspläne die Belange der in ihrer Mobilität oder sensorisch eingeschränkten Menschen zu berücksichtigen. Ziel ist die vollständige Barrierefreiheit für die Nutzung des ÖPNV bis zum 1. Januar 2022. Damit kommen auf die Aufgabenträger erhebliche finanzielle und planerische Herausforderungen zu.

Ziel des Arbeitskreises ist es, den Begriff der Barrierefreiheit in Bezug auf den ÖPNV zu fassen, strategische Leitlinien für eine konzeptionelle Herangehensweise der Planung von Barrierefreiheit zu entwickeln, Hinweise zu den Anforderungen der Barrierefreiheit an alle Einrichtungen des öffentlichen Verkehrs, an Halte- und Verknüpfungspunkte sowie Fahrzeuge für unterschiedliche Raum- und Bedeutungskategorien zu erarbeiten, Kostenhinweise zu geben und durch eine Zusammenstellung guter Lösungen zur fachlichen Aufklärung beizutragen und die Planer zu motivieren, sich um funktionierende und gut gestaltete Lösungen zu bemühen.

Das Ziel der Erreichung einer vollständigen Barrierefreiheit hinsichtlich seiner Umsetzungstiefe lediglich diffus umrissen und kostentechnisch schwer abschätzbar. Angesichts der leeren öffentlichen Kassen und unter dem Diktat der "Schuldenbremse" gilt es, eine Herangehensweise zu entwickeln, die lösungsorientiert und kosteneffektiv ist. Hierzu soll der AK mit seinem Arbeitsergebnis (Wissensdokument) beitragen.

Grobe Gliederung des Regelwerks: 

  • Barrierefreiheit in der Nahverkehrsplanung
  • Strategische Leitlinien der Planung von Barrierefreiheit
  • Hinweise zu Anforderungen an Einrichtungen des ÖV hinsichtlich Barrierefreiheit
  • Kostenhinweise
  • Sammlung guter Beispiele

Potenzielle Nutzer des Regelwerks sind Verkehrsplanerinnen und Verkehrsplaner in den Verkehrsbetrieben und Tiefbauämtern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Aufgabenträger, Stadtplanerinnen und Stadtplaner, politische Entscheidungsträgerinnen und -träger, Lehre und Forschung.

 

 

Angestrebtes Ergebnis

Arbeitspapier (W 2) – 2017

Update: 28/02/2018