Kolloquium Luftqualität 2011

 


 

Mobilität ist eine zentrale Voraussetzung für wirtschaftliches
Wachstum, Beschäftigung und Teilnahme am gesellschaftlichen
Leben. Hierfür sind leistungsfähige und optimal vernetzte Verkehrswege
unabdingbar. Zunehmende Verkehrsleistungen sind
aber auch mit steigenden Umweltbelastungen für Mensch, Fauna
und Vegetation verbunden.


Straßenbau und Straßenverkehr gehen derzeit noch mit deutlichem
Ressourcenverbrauch und mit Belastungen für die Umwelt
einher. Die Reduzierung der straßenbedingten Umweltbelastung
durch die Entwicklung von bau- und verkehrsbezogenen
Maßnahmen zum Schutz der Umwelt besitzt deshalb vordringliche
Bedeutung.


Durch die Limitierung verschiedener Luftschadstoffe zum
Schutz der menschlichen Gesundheit und der Vegetation rückte
in den letzten Jahren vielerorts die Luftqualität an Straßen in
den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses.


Nachdem zunächst insbesondere die Einhaltung der Grenzwerte
für Feinstaubpartikel Probleme bereitete und als verkehrspolitisch
weitreichendste Maßnahme Umweltzonen eingeführt
wurden, wird zukünftig die Einhaltung der Stickoxidgrenzwerte
in Ballungsräumen und in Straßennähe eine Herausforderung
darstellen.


Die Bundesanstalt für Straßenwesen und die Forschungsgesellschaft
für Straßen- und Verkehrswesen entwickeln daher
zukunftsfähige Lösungen, die die Verkehrsinfrastruktur und die
Mobilität sichern und gleichzeitig die Umwelt schonen.


Das Kolloquium "Luftqualität an Straßen 2011" möchte in diesem
Zusammenhang aktuelle Forschungsaktivitäten und Maßnahmen
auf dem Gebiet der Luftreinhaltung im Einflussbereich
von Straßenbau und Straßenverkehr vorstellen, die vorhandenen
Erfahrungen bündeln und eine Basis für eine koordinierte
Zusammenarbeit zwischen Verkehr und Umweltschutz schaffen.


Nach drei Einführungsvorträgen erwarten Sie 14 Vorträge, die
den Themen "Innerstädtische Luftqualität", "Maßnahmen",
"Emissionen", "Fahrzeugseitige Messungen" und "Photokatalytische
Oberflächen" zugeordnet sind. Den Abschluss des ersten
Tages bilden eine Podiumsdiskussion (u. a. mit Vertretern aus
dem BMVBS) und eine Führung durch die Versuchshallen der
Bundesanstalt für Straßenwesen.

Update: 16/02/2016