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Sehr geehrte Newsletter-Leser,

heute erhalten Sie den Newsletter Dezember 2012 der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV). Wir haben für Sie Neuigkeiten aus der Gremienarbeit der FGSV zusammengestellt und möchten Sie auf neue Veröffentlichungen hinweisen.

Die heutigen Themen:


Aus den Arbeitsgremien
Neu gegründete Arbeitsgremien
Neue und zurückgezogene Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Internationales

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der FGSV-Geschäftsstelle bedanken sich für die angenehme Zusammenarbeit im zu Ende gehenden Jahr und wünschen frohe Weihnachten und für das Jahr 2013 viel Glück und Erfolg.  

Wir freuen uns, Sie in unseren Geschäftsstellen in Köln und Berlin und natürlich bei unseren zahlreichen Fachveranstaltungen wieder zu treffen.

 

Ihr FGSV-Team

AA 1.5 "Planung und Betrieb des öffentlichen Verkehrs" und 1.6 "Organisation und Finanzierung des öffentlichen Verkehrs"

Das Brainstorming der Arbeitsausschuss-Sitzungen AA 1.5 und 1.6 im Frühjahr 2012 war sehr erfolgreich und hat zu guten Ergebnissen geführt. Die Diskussion der verschiedenen Problemlagen bzw. Entwicklungen im ÖPNV/SPNV war sehr intensiv. Am Ende stand ein ganzer Katalog möglicher neuer Arbeitsfelder/Arbeitskreise.

Themen und Zielgebiete dieser Felder wurden erarbeitet und dem Lenkungsausschuss der Arbeitsgruppe 1 zur Genehmigung vorgelegt. 

Genehmigt wurden folgende Arbeitskreise:

„Verlässlicher ÖV“

Ziel des Arbeitskreises ist die Erarbeitung, Zusammenstellung und Beschreibung aller Kriterien einschließlich deren Wechselwirkungen, die zu einem verlässlichen ÖV beitragen. Dabei soll zunächst auf einen zu hohen Detaillierungsgrad verzichtet werden. Die Sicht des Fahrgastes und die Sicht der Verantwortlichen für die Planung und Durchführung des ÖV werden einbezogen.

 

„ÖPNV in nachfrageschwachen Räumen – Kompendium der wesentlichen Erkenntnisse“

Die Bedienung des ländlichen Raumes gestaltet sich – im Sinne der Daseinsvorsorge - unter den Rahmenbedingungen der demografischen Entwicklung immer schwieriger. In diesem Kontext kommt – wie es auch der Raumordnungsbericht 2011 ausführt dem Öffentlichen Nahverkehr eine wichtige Aufgabe zu. Zur nachfrageorientierten und flexiblen Bedienung ländlicher Räume gibt es eine Reihe von Forschungsprojekten und Veröffentlichungen.

Ziel des Arbeitskreises ist es, die Erkenntnisse aus den Forschungsvorhaben, die jeweils unter spezifischen Fragestellungen erarbeitet worden sind, zu einer geschlossenen Angebotsstruktur zu integrieren.

 

„Qualitätssysteme versus Kundenerwartung“

Für den Öffentlichen Verkehr sind in den letzten Jahren eine Reihe von robusten, aber auch überzogenen Qualitätsstandards und  -sicherungssystemen entwickelt worden. Dabei stand zumeist der Blick aus der Brille des ÖV-Planers im Vordergrund. Welche Erwartungen der ÖV-Kunde hat, mit welchen Schwierigkeiten er bei der Planung und Durchführung nahtloser Reiseketten von Tür zu Tür kämpfen muss, wurde viel zu wenig beachtet.

Ziel des Arbeitskreises ist, sich mit den Erwartungen der Kunden an einen funktionierenden und verlässlichen ÖV auseinanderzusetzen und die Frage der Zugangs- und Benutzungsschwellen zu klären.

 

Mitarbeiter gesucht

Fachlich versierte und engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind herzlich eingeladen, sich in die Erarbeitung der Themen in den Arbeitskreisen einzubringen. Sollten Sie des Weiteren noch Personen aus Ihrem Umfeld kennen, die wir auf eine Mitarbeit ansprechen sollten, so lassen Sie es uns dies bitte ebenso wissen.

(Kontaktinformation für die Mitarbeit in den Arbeitskreisen: norbert.reinkober@vrsinfo.de)

 

AA 2.9 Landschaftsgestaltung

Die redaktionellen Arbeiten des AK 2.9.6 zum W1-Dokument  „Erfolgreiche landschaftspflegerische Maßnahmen im Straßenbau" (LPM-Hinweise) werden im Januar abgeschlossen. Mit diesem Wissensdokument wird folgendes Ziel verfolgt: Die Straßenbauverwaltung hat seit Jahrzehnten Erfahrung mit LPM, hierzu gibt es viele ermutigende Beispiele. Umgekehrt zeigt sich aber auch, dass der Zustand einer beachtlichen Zahl von LPM nicht den ursprünglichen Zielen gerecht wird. Mängel in der Planung, in der Bauausführung oder in der Pflege und Unterhaltung von LPM können daher zu deutlichen Verzögerungen oder Verteuerungen eines Straßenbauprojekts führen. Gerade für die Maßnahmen nach europäischem Recht ist der Erfolg der LPM nicht nur erstrebenswert, sondern zwingend erforderlich. Die vorliegenden LPM-Hinweise beantworten die Frage: Wie können LPM im Straßenbau so konzipiert und organisiert werden, dass eine nachhaltige ökologische bzw. ästhetische Wirkung der Maßnahmen erreicht und dauerhaft sichergestellt wird und zugleich eine zügige Projektabwicklung, ein Höchstmaß an Planungssicherheit und sowie eine größtmögliche Effizienz erreicht wird?

 

AK 4.4.4 Richtlinien zur Bewertung der strukturellen Substanz von Betonstraßen

Am 18. Dezember 2012 ist der neue Arbeitskreis „Richtlinien zur Bewertung der strukturellen Substanz von Betonstraßen“ zum ersten Mal zusammengekommen.

Eine fundierte und abgesicherte Beurteilung des Zustandes der vorhandenen strukturellen Substanz, einhergehend mit der Berechnung der Restnutzungsdauer und des Restsubstanzwertes (monetäre Bewertung) ist für alle Straßenbauverwaltungen für die Prognose von Aufwendungen für die bauliche Erhaltung und für den Erfolg neuer Vertragsformen (Funktionsbauverträge, PPP-Modelle) von herausragender Bedeutung. Die Grundlagen und die Methodik zur Bewertung der strukturellen Substanz von Betonbefestigungen wurde innerhalb des Innovationsprogramms Straße („Entwicklung eines Verfahrens zur Ermittlung der strukturellen Substanz von Verkehrsflächen mit unbewehrter Betondecke“, [Villaret, Riwe et. al, 2011]) entwickelt. Weiterführende Arbeiten dazu laufen im Forschungsprojekt FA 4.433 „Grundlagen für eine vergleichende Bewertung der Restsubstanz von Fahrbahnbefestigungen in Betonbauweise nach mehrjähriger Verkehrsnutzung“. Weitere Grundlagen wurden in verschiedenen Regelwerke bzw. Arbeitspapiere (z. B. RDO Beton, Arbeitsanleitung AL Sp-Beton 06; Arbeitspapier AP „Homogene Abschnitte“) bereits veröffentlicht, welche die definierte Methodik absichern. So kann z. B. aus dem Dimensionierungsverfahren der RDO Beton ein Verfahren zur Bewertung der strukturellen Substanz entwickelt werden. Im Hinblick auf eine Einbeziehung der strukturellen Substanz in die neuen Vertragsformen ist nun die Erstellung eines entsprechenden Regelwerkes erforderlich.

Analog zu den Richtlinien für die rechnerische Dimensionierung des Oberbaus von  Verkehrsflächen (RDO) soll auch dieses Regelwerk in 2 getrennten Veröffentlichungen erstellt werden, da für den Bereich der Betonbauweisen noch diverse Forschungsaktivitäten erforderlich sind.

Wesentliche Nutzer des Regelwerkes sind die Straßenbauverwaltungen und öffentliche bzw. private Institutionen, welche vor allem in Zusammenhang mit ÖPP-Projekten und Funktionsbauverträgen eine Bewertung der strukturellen Substanz einschätzen bzw. vornehmen wollen.

Der Inhalt soll sich zunächst in folgende Punkte gliedern:

1 Erhebung der Grunddaten

2 Zustandserfassung und -bewertung sowie Feststellen von Schäden

3 Bilden „Homogener Abschnitte“ basierend auf strukturellen Merkmalen

4 Materialuntersuchungen

5 Rechnerische Abschätzung der Lebensdauer

6 Monetäre Bewertung

 

NeuerscheinungenZurückgezogene Veröffentlichungen
756/2012/8Technische Prüfvorschriften für Asphalt (TP Asphalt-StB), Lieferung 8/2012756/2Technische Prüfvorschriften für Asphalt im Straßenbau (TP A-StB), Teil 2: Spurbildungsversuch – Bestimmung der Spurrinnentiefe im Wasserbad, Ausgabe 1997

756/3Technische Prüfvorschriften für Asphalt im Straßenbau (TP A-StB), Teil 3: Einaxialer Druckschwellversuch – Bestimmung des Verformungsverhaltens von Walzasphalten bei Wärme, Ausgabe 1999
756/4Technische Prüfvorschriften für Asphalt im Straßenbau (TP A-StB), Teil 4: Dynamischer Eindringversuch mit ebenem Stempel an Gussasphalt,
Ausgabe 2003
746Arbeitsanleitung für die Bestimmung der Verdichtbarkeit von Walzasphalt mit Hilfe
des Marshall-Verfahrens, Ausgabe 1987
787/2Arbeitsanleitungen zur Prüfung von Asphalt (ALP A-StB), Teil 2: Prüfung des Bindemittelablaufs, Ausgabe 1999
787/3Arbeitsanleitungen zur Prüfung von Asphalt (ALP A-StB), Teil 3: Probenahme von Mischgut für Dünne Schichten im Kalteinbau, Ausgabe 1999
787/4Arbeitsanleitungen zur Prüfung von Asphalt (ALP A-StB), Teil 4: Prüfung des Schichtenverbundes nach Leutner, Ausgabe 1999
787/6Arbeitsanleitungen zur Prüfung von Asphalt (ALP A-StB), Teil 6: Prüfung von Asphalten nach DIN 1996, Ausgabe 1992
787/7Arbeitsanleitungen zur Prüfung von Asphalt (ALP A-StB), Teil 7: Bestimmung der Rohdichte bituminöser Massen, Ausgabe 1976
787/8Arbeitsanleitungen zur Prüfung von Asphalt (ALP A-StB), Teil 8: Prüfung von mineralischen Füllern für DSK mit dem lndikatortest, Ausgabe 2002
787/9Arbeitsanleitungen zur Prüfung von Asphalt (ALP A-StB), Teil 9: Bestimmung der Haftzugfestigkeit von Dünnen Schichten im Heiß- und Kalteinbau, Ausgabe 2003
787/10Arbeitsanleitungen zur Prüfung von Asphalt (ALP A-StB), Teil 10: Bestimmung der Rohdichte von Asphalt mit Wasser, Ausgabe 2003
787/11Arbeitsanleitungen zur Prüfung von Asphalt (ALP A-StB), Teil 11: Herstellung von Asphaltprobeplatten im Laboratorium mit dem Walzsektor-Verdichtungsgerät (WSV), Ausgabe 2003
AP 27Prüfung des Verarbeitungsverhaltens von DSK-Mischgut mit dem Handrührtest, Ausgabe 2005

Opens external link in new window Weitere Informationen zu unseren Veröffentlichungen sowie Bestellmöglichkeiten finden Sie beim FGSV Verlag.

 

Aktuelles

Auch im kommenden Jahr bietet die FGSV wieder Fortbildungen für Laboranten der Bereiche Gesteinskörnungen, Asphaltstraßenbau und Erdbau an.

Weitere Informationen zu Themen, Terminen und Anmeldung finden Sie auf der jeweiligen Seite:

Laborantenschulungen Asphaltstraßenbau

Laborantenschulungen Erdbau

Laborantenschulungen Gesteinkörnungen

 

Kalender

Symposium "Verkehrssicherheit von Straßen" mit Auditorenforum
25./26. Februar 2013
Weimar
Programm und Anmeldung

Erd- und Grundbautagung
5./6. März 2013
Bamberg
Programm und Anmeldung

Symposium "Verkehrssicherheit von Straßen" mit Auditorenforum
18./19. März 2013
Wuppertal
Programm und Anmeldung

Kolloquium "Luftqualität an Straßen"
20./21. März 2013
Bergisch Gladbach
Programm und Anmeldung

Kolloquium "Kommunale Straßen"
15./16. April 2013
Erfurt

Asphaltstraßentagung 2013
14./15. Mai 2013
Düsseldorf

Landschaftstagung 2013
6./7. Juni 2013
Biberach

Kolloquium Straßenbetrieb 2013
17./18. September 2013
Karlsruhe

Betonstraßentagung 2013
19./20. September 2013
Karlsruhe

HEUREKA '14 mit Fachausstellung
2./3. April 2014
Stuttgart

Einen Überblick über alle FGSV-Veranstaltungen finden Sie in unserer Rubrik Veranstaltungen.

 

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Dr.-Ing. Michael Rohleder (Geschäftsführer)

Redaktion:
Katharina Scholl, B.A.

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