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Sehr geehrte Newsletter-Leser,

heute erhalten Sie den Newsletter Juli/August 2012 der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV). Wir haben für Sie Neuigkeiten aus der Gremienarbeit der FGSV zusammengestellt und möchten Sie auf neue Veröffentlichungen hinweisen.

Die heutigen Themen:


Neu gegründete Arbeitsgremien
Neue und zurückgezogene Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Internationales


Ihr FGSV-Team

 

Opens external link in new windowAK 3.2.10 Qualitätsmanagement von VBA

Der volks- und betriebswirtschaftliche Nutzen sowie die Akzeptanz von Verkehrsbeeinflussungsanlagen (VBA) bei den Verkehrsteilnehmern sind maßgeblich von deren verkehrlichen und technischen Qualität (der Steuerung) abhängig. Bislang werden Eingangsgrößen (Verkehrs­daten, Umfelddaten) mit einfachen Plausibilitätsprüfungen qualitätsgesichert. Darüber hinaus setzen einige Betreiber von Verkehrsbeeinflussungsanlagen zusätzliche Werkzeuge zur Qualitätsüber­wachung ein.

Das Qualitätsmanagement (im Kontext der Steuerung) von Verkehrsbeeinflussungsanlagen soll mehrere übergeordnete Ziele verfolgen. Das sind zum einen der optimale Regelkreislauf von Datenerfassung/-auswertung, Situationsanalyse/-bewertung, Auswahl und Ausführung der geeigneten Steuerung sowie Wirkungskontrolle (Befolgung, Akzeptanz), zum anderen die Einhaltung von Qualitätsparametern während des gesamten Lebenszyklus der Anlage (Planung, Realisierung, Betrieb, Instandhaltung/Instandsetzung, Erneuerung). Dabei sind auch Einflüsse von Topologie, Witterung und Ausrüstungsumfang (Anzahl/Dichte von Mess- und Anzeigequerschnitten) zu beachten.

Weitere Ziele sind die ständige Kontrolle der Steuerung sowie die ständige Optimierung der Steuerung. Außerdem ist ein adäquates Konzept zur Dokumentation der Güte der Ergebnisse zu entwickeln. Das Qualitätsmanagement sollte in einem standardisierten Rahmen ablaufen, der zu entwickeln ist. Zudem ist eine interessante Fragestellung, bis zu welcher Messwertqualität in der Situationsermittlung noch Verfahrensergebnisse zufriedenstellender Qualität erzielt werden können. Dies stellt sowohl für die Situationsbewertung als auch für die Einschätzung des Wirksamkeitspotenzials einer Streckenbeeinflussungsanlage (SBA) eine nützliche Information dar.

Ein erstes Konzept eines Qualitätsmanagements wurde in den „Hinweisen zum Einsatz von Steuerungsverfahren in der Verkehrsbeeinflussung“ der FGSV entwickelt, die demnächst veröffenlicht werden. Darüber hinaus haben sich diverse Forschungsarbeiten mit dem Qualitätsmanagement von Verkehrsbeeinflussungs­anlagen beschäftigt. Eine für die Praxis aufbereitete Zusammen­stellung der bisherigen Anwendungen und wiss. Erkenntnisse sowie durch ein Fachgremium diskutierte und festgelegte Qualitätsziele, -indikatoren und -grenzwerte gibt es noch nicht. Ziel ist es demnach, Qualitätsziele zu definieren, dafür erforderliche Kenn- und Bewertungsgrößen festzulegen und entsprechende Messmethoden sowie die Analyse der Messungen selbst zu definieren, die mit vertretbarem Aufwand in der Praxis eingesetzt werden können. Diese sollen möglichst standardisiert visualisiert werden, damit eine Vergleichbar­keit der Qualität von Verkehrsbeeinflussungsanlagen ermöglicht wird. Außerdem soll die organisatorische Einbettung in Prozesse von Verkehrsrechnerzentralen beschrieben werden, wobei auch wirtschaftliche Aspekte (z. B. Wartungszyklen) berücksichtigt werden sollen. Der Arbeitskreis, der ein Wissensdokument erarbeitet, wird von Dr.-Ing. Christoph Schwietering geleitet.

 

Opens external link in new windowAK 3.9.5 Human Factors

Ziel dieses neuen Arbeitskreises im Arbeitsausschuss „Verkehrssicherheitsmanagement“ (AA 3.9) sind die kommentierende Darstellung der Human Factors-(HF-)bezogenen Grundlagen der Entwurfsregelwerke (RAA, RAL) und die Zusammenstellung plakativer, charakteristischer Beispiele in einem Wissensdokument (Hinweise, W 1).

Zur Unterstützung der  Planerinnen, Planer, Entwurfsingenieurinnen und Entwurfsingenieure sollen Handlungshilfen für die Behebung von Defiziten im Bestandsnetz erarbeitet werden. Zugleich sollen die Festlegungen in den Richtlinien bzgl. der HF-Belange kommentiert werden. Der Arbeitskreis soll die nationalen Regelwerke im Hinblick auf die vom Welt-Straßenverband PIARC verfassten Anforderungen an ein HF-Audit überprüfen und dem zuständigen PIARC-Gremium ggfs. zuarbeiten. Geleitet wird der neue Arbeitskreis von Prof. Dr.-Ing. Jürgen Follmann, der auch den AA 3.9 leitet.

 

Deutscher Straßen- und Verkehrskongress 2012

Ab sofort können Sie sich online unter www.fgsv-kongress.de zum Deutschen Straßen- und Verkehrskongress 2012 am 16./17. Oktober 2012 in Leipzig anmelden. Außerdem können Sie dort alle Einzelheiten zum Programmablauf einsehen und sich umfassend über Ihren Kongressaufenthalt informieren.

Kalender

Deutscher Straßen- und Verkehrskongress 2012 mit Fachausstellung "Straßen und Verkehr 2012"
16./17. Oktober 2012
Leipzig
Programm und Anmeldung

Strategie-Workshop LA 1
20. November 2012
Berlin

Jubiläumskolloquium "10 Jahre Sicherheitsaudit von Straßen in Deutschland"
27. November 2012
Bergisch Gladbach
Programm und Anmeldung

Symposium "Verkehrssicherheit von Straßen" mit Auditorenforum
25./26. Februar 2013
Weimar

Erd- und Grundbautagung
5./6. März 2013
Bamberg

Symposium "Verkehrssicherheit von Straßen" mit Auditorenforum
18./19. März 2013
Wuppertal
Programminformationen ab Herbst 2012 verfügbar

Kolloquium "Luftqualität an Straßen"
20./21. März 2013
Bergisch Gladbach
Call for Papers

Kolloquium "Kommunale Straßen"
15./16. April 2013
Erfurt

Asphaltstraßentagung 2013
14./15. Mai 2013
Düsseldorf

Landschaftstagung 2013
6./7. Juni 2013
Biberach

Kolloquium Straßenbetrieb 2013
17./18. September 2013
Karlsruhe

Betonstraßentagung
19./20. September 2013
Karlsruhe

HEUREKA '14 mit Fachausstellung
2./3. April 2014
Stuttgart

Einen Überblick über alle FGSV-Veranstaltungen finden Sie in unserer Rubrik Veranstaltungen.

 

eata2013

Die "eata2013, the 5th International Conference of the European Asphalt Technology Association" findet vom 3. bis 5. Juni 2013 in Braunschweig statt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der eata2013.

Impressum

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Dr.-Ing. Michael Rohleder (Geschäftsführer)

Redaktion:
Katharina Scholl, B.A.

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