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Sehr geehrte Newsletter-Leser,

heute erhalten Sie den Newsletter 5/6 2014 der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV). Wir haben für Sie Neuigkeiten aus der Gremienarbeit der FGSV zusammengestellt und möchten Sie auf neue Veröffentlichungen und zukünftige Veranstaltungen hinweisen.

Die heutigen Themen:

Aus den Arbeitsgremien
Neue und zurückgezogene Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Internationales

 

Ihr FGSV-Team

AA 2.5 Anlagen des Fußgänger- und Radverkehrs

Radschnellverbindungen dienen der hochwertigen Verknüpfung größerer Quell-Ziel-Potenziale des Radverkehrs über längere Distanzen. Nachdem sie bereits in den Niederlanden als Planungsinstrument etabliert sind, finden sie nun zunehmend auch in Deutschland – in der Regel unter der Bezeichnung "Radschnellweg" – in den Planungsprozessen Eingang. Da die bestehenden Regelwerke der FGSV bisher nur wenige Aussagen zu Radschnellverbindungen enthalten, wurde in einer ad-hoc-Gruppe des AK 2.5.1 das Arbeitspapier "Einsatz und Gestaltung von Radschnellverbindungen" erarbeitet. Das Wissensdokument enthält auf Grundlage des derzeitigen Diskussionsstands in Deutschland Aussagen zu den Einsatzbereichen, den Entwurfselementen, zur Unterhaltung, Ausstattung und Marketing sowie zu Umsetzungsaspekten. In einem Anhang werden Fotobeispiele aus dem europäischen Ausland gezeigt. Eine Veröffentlichung des Arbeitspapiers erfolgt im Juni 2014.

 

AK 3.6.6 Überarbeitung des Merkblattes für Agglomeratmarkierungen

Am 14. Mai 2014 kam in der BASt in Bergisch Gladbach zum ersten Mal der neue AK 3.6.6 "Überarbeitung des Merkblattes für Agglomeratmarkierungen" aus dem Arbeitsausschuss "Straßenmarkierungen" zusammen. Die Leitung liegt in den Händen von Frau Dipl.-Ing. (FH) Sandra Voß (Pinneberg).

Zum Hintergrund des Arbeitskreises:

Das "Merkblatt für Agglomeratmarkierungen" (FGSV 387) wurde im Jahr 2006 veröffentlicht. Agglomeratmarkierungen sind grob strukturierte, aus Einzelteilen bestehende Fahrbahnmarkierungen, die sich durch hohe Drainagefähigkeiten und erhöhte Nachtsichtbarkeit bei Nässe auszeichnen. Seinerzeit waren diese Markierungssysteme relativ neu und wurden in Deutschland nur wenig eingesetzt. Heute wird ein nicht unerheblicher Teil der Bundesfern- und Landstraßen mit Agglomeratmarkierungssystemen markiert. Neue Systeme und Techniken sowie insbesondere die Möglichkeiten der Erneuerung bestehender Agglomeratmarkierungen erforderten eine Überarbeitung des Merkblattes. Bei der Überarbeitung sollen auch konkrete Festlegungen darüber getroffen werden, wie Markierungsmaterialien, die zur Auffrischung verschlissener Agglomeratmarkierungen eingesetzt werden sollen, zukünftig auf ihre Eignung geprüft werden. Darüber hinaus befinden sich im derzeitigen Merkblatt keine Ausführungen zu den strukturbedingt unterschiedlichen Geräuschentwicklungen von Agglomeraten.

Bei der Überarbeitung des "Merkblattes für Agglomeratmarkierungen" (Regelwerk R 2) soll zunächst der exakte Umfang des erforderlichen Änderungs- bzw. Ergänzungsbedarfes festgestellt werden. Im Anschluss daran muss das Merkblatt an die heutigen Gegebenheiten, Techniken und Erfordernisse angepasst werden. Dabei sollen auch Regelungen für die Prüfung von Auffrischungsmarkierungen für Agglomerate sowie für die Bewertung der Griffigkeit von Agglomeraten getroffen werden.

Bei der ersten Sitzung wurden bereits vier Bearbeitergruppen zu den Themen

  • Auffrischung von Agglomeratmarkierungen und Unterstrich
  • Messverfahren
  • Geräuschentwicklung
  • Applikationsverfahren

ins Leben gerufen. Die nächste Sitzung wird am 27.10.2014 in Bad Sachsa stattfinden.

Potenzielle Nutzer der Veröffentlichung sind alle Straßenbauverwaltungen von Bund, Ländern und Kommunen sowie die mit der Herstellung und Applikation von Markierungen beauftragten Unternehmen.

 

AK 3.7.1 Grundlagen zu Ladungsrückhaltesystemen

Der neue Arbeitskreis 3.7.1 "Grundlagen zu Ladungsrückhaltesystemen" im Arbeitsausschuss 3.7 "Fahrzeug-Rückhaltesysteme" soll sich mit den Anforderungen an Ladungsrückhaltesysteme sowie deren Einsatzerfordernissen, -möglichkeiten und -grenzen beschäftigen.

Ladungsrückhaltesysteme (LRS) werden seit 2002 von der Deutschen Bahn entlang ihrer an Bundesautobahnen parallelgeführten Neubaustrecken gebaut und danach mit allen Unterhaltungspflichten an die Straßenbaulastträger übergeben. Weiterhin gibt es Berührungsstellen zwischen Straßen- und Schienenverkehr bei denen im Zuge einer Straßensanierung bzw. einem Straßenneubau von Seiten der DB die Anforderung an den Straßenverkehr gestellt wird, neben dem abkommenden Fahrzeug auch dessen Ladung im Anprallfall von dem Schienenverkehr fernzuhalten.

Vor dem Hintergrund der bereits vorhandenen und in der Unterhaltungspflicht der Straßenbaulastträger befindlichen LRS und der von der DB geforderten Neuplanung von LRS an ausgezeichneten Berührungsstellen von Straße und Schiene besteht von Seiten der Länder Klärungsbedarf hinsichtlich der Ladungsrückhaltesysteme.

Es soll daher im Arbeitskreis ein Wissensdokument erstellt werden, das Fragen zu den Einsatzkriterien (u. a. Definition von zu schützenden Bereichen; Risikobewertung) und zur Leistungsfähigkeit solcher LRS behandeln soll.

Potenzielle Nutzer sind Anwender in den Straßenbauverwaltungen, die DB AG, Hersteller und Anbieter von Fahrzeug-Rückhaltesystemen sowie Ingenieurbüros. 

Am 4. Juni  2014 kam in der BASt in Bergisch Gladbach der AK zum ersten Mal zusammen.

 

AK 8.3.1 Überarbeitung der ZTV Fug, TL + TP

In den letzten Jahren haben sich gehäuft Schäden während der Anspruchsfrist für Mängelansprüche beim Verguss, hauptsächlich in neuem Beton mit dem Fugenmaterial N2 gezeigt. Hier soll das Regelwerk überprüft und nachgebessert werden.

Weiterhin gibt es Unstimmigkeiten zwischen dem deutschen Regelwerk und den gültigen Europäischen Normen, durch deren Beseitigung die nationalen und europäischen Regelungen in Einklang gebracht werden sollen. Eine Erweiterung und Verbesserung der Prüfungen für die Fugenmaterialien soll abgestimmt und ggf. eingearbeitet werden. Ein langlebiger Verguss von Fugen in Verkehrsflächen aus Beton soll zielsicher erreicht werden.

Daher ist nun ein Arbeitskreis 8.3.1 "Überarbeitung der ZTV Fug, TL + TP" im Arbeitsausschuss 8.3 "Konstruktion" zur Aktualisierung und Überarbeitung der bestehenden ZTV, TL und TP Fug-StB 01 (Ausgabe 2001) eingerichtet worden, der am 5. Juni 2014 in München zum ersten Mal zusammengekommen ist.

 

Neue Veröffentlichungen
Zurückgezogene Veröffentlichungen
609Arbeitspapier Bestimmung der stofflichen Kennzeichnung von RC-Baustoffen nach Augenschein, Ausgabe 2014
638Merkblatt über die Verwendung von Hausmüllverbrennungsasche im Straßenbau (M HMVA), Ausgabe 2014638Merkblatt über die Verwendung von Hausmüllverbrennungsasche im Straßenbau (M HMVA), Ausgabe 2005
789Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für die Bauliche Erhaltung von Verkehrsflächenbefestigungen - Asphaltbauweisen (ZTV BEA-StB 09/13), Ausgabe 2009/Fassung 2013789Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für die Bauliche Erhaltung von Verkehrsflächenbefestigungen - Asphaltbauweisen (ZTV BEA-StB 09), Ausgabe 2009/Stand 2011

Opens external link in new window Weitere Informationen zu unseren Veröffentlichungen sowie Bestellmöglichkeiten finden Sie beim FGSV Verlag.

 

Kalender

Deutscher Straßen- und Verkehrskongress 2014 mit Fachausstellung "Straßen und Verkehr 2014"
30. September bis 2. Oktober 2014
Stuttgart
Programm und Anmeldung

BASt/FGSV-Informationsveranstaltung "Stickstoff in der FFH-VP"
13./14. November 2014
Bergisch Gladbach
Informationen

Einen Überblick über alle FGSV-Veranstaltungen finden Sie in unserer Rubrik Veranstaltungen.

 

Neue Veröffentlichungen des Weltstraßenverbands

Opens external link in new windowAlternative solutions for fossil fuels for the road system

 


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