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Sehr geehrte Newsletterabonnenten,

heute erhalten Sie den Newsletter März/April 2017 der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV). Wir möchten Ihnen Neuigkeiten aus der Arbeit unserer Gremien präsentieren und Sie über Neuerscheinungen sowie anstehende Veranstaltungen informieren.

Die heutigen Themen:

Aus den Arbeitsgremien

Neu gegründete Arbeitsgremien

Veranstaltungen

 

Ihre FGSV

QA 6 Standardleistungskatalog für den Straßen- und Brückenbau

Im letzten Jahr konnten Neuausgaben des LB 104 (Pflanzenlieferung), LB 105 (Verkehrssicherung an Arbeitsstellen) und LB 113 (Asphaltbauweisen) sowie Gelbentwürfe des LB 831 (Fahrbahnmarkierungen) und des LB 807 (Landschaftsbau) herausgegeben werden.Die LB 104 und LB 807 wurden fachtechnisch überarbeitet und dem aktuellen Regelwerk angepasst. Im LB 105 wurde die vorübergehende Markierung an die "Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für Markierungen auf Straßen" (ZTV M 13), Ausgabe 2013, angepasst und ein Abgleich bezüglich der Weiß- und Gelbmarkierung mit dem LB 831 herbeigeführt. Der LB 113 wurde insbesondere im Hinblick auf den Transport von Mischgut in thermoisolierten Transportbehältern redaktionell überarbeitet.Darüber hinaus sind derzeit die Fortschreibungen der LB 110 (Entwässerung für Straßen), LB 111 (Entwässerung für Kunstbauten) und LB 129 (Fahrzeug-Rückhaltesysteme und Leiteinrichtungen) weit fortgeschritten, sodass hier im Jahr 2017 Gelbentwürfe veröffentlicht werden sollen. Weitere Leistungsbereiche, wie z. B. der LB 108 (Baugruben, Leitungsgräben), der LB 125 (Tunnelbau), der LB 133 (Straßenbeleuchtung) sowie die erstmalig zu erstellenden LB 134 (Kabel- und Leitungstechnik) und LB 135 (IuK-Technik und IT-Sicherheit) sind in Bearbeitung.

AK 2.9.7 Fortschreibung des M AQ

Der Arbeitskreis 2.9.7 unter der Leitung von Frau MR'in Sabine Attermeyer hat dem Arbeitsausschuss 2.9 "Landschaftsgestaltung" den Entwurf des neuen fortgeschriebenen M AQ vorgelegt. Der Arbeitskreis hat hier eine fachliche fundierte und aktuelle Arbeitshilfe erstellt, die die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse berücksichtigt. Die in dem Entwurf des M AQ beschriebenen Querungshilfen sind in ihrer Wirkungsweise belegt und als Vorkehrungen zur Vermeidung bzw. Minderung der Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft bzw. zur Sanierung von Zerschneidungswirkungen im bestehenden Straßennetz geeignet. Die Entscheidung über die Erforderlichkeit, Lage und Gestaltung der Querungshilfen kann nur im Einzelfall auf der Grundlage der speziellen örtlichen Verhältnisse getroffen werden. Dabei müssen Aufwand und Nutzen im angemessenen Verhältnis stehen. Wichtig ist, dass Querungshilfen im Regelfall nicht nur für einzelne Tierarten, sondern für ein möglichst breites Artenspektrum mit den charakteristischen Bestandteilen der Lebensräume konzipiert werden.Im Arbeitskreis zur Fortschreibung des M AQ haben Vertreterinnen und Vertreter der Straßenbaubehörden des Bundes, der Länder, der BASt, der DEGES, von wissenschaftlichen Einrichtungen und von Planungsbüros zielgerichtet Lösungen für den Planungs- und Bauprozess von Querungshilfen sowie für die dauerhafte Pflege und Unterhaltung sowie die Kontrolle der Bauwerke inklusive der Leit- und Sperreinrichtungen entwickelt.Das "Merkblatt zum Amphibienschutz an Straßen" (MAmS; BMVBW, 2000) wurde in das neue M AQ integriert, um ein umfassendes Gesamtwerk für alle Tierartengruppen zu erhalten. Daher werden auch die Inhalte der im Entwurf vorliegenden "Arbeitshilfe Fledermäuse und Straßenverkehr" (BMVBS, 2011) zusammengefasst wiedergegeben. Zudem sind die Ergebnisse von verschiedenen Forschungsvorhaben in den Entwurf des M AQ eingeflossen.Der Anwendungsbereich wurde erweitert um die Errichtung von Querungshilfen im bestehenden Straßennetz; diese resultieren in erster Linie aus dem Bundesprogramm Wiedervernetzung sowie aus den bereits bestehenden bzw. in Erarbeitung befindlichen Länderprogrammen zur Wiedervernetzung. Die Umgebungsgestaltung der Querungshilfen im näheren und weiteren Umfeld (z. B. Anlage von Trittsteinbiotopen) wird im neuen M AQ verstärkt in den Fokus genommen. Diese ist für die dauerhafte Funktionsfähigkeit der Querungshilfen von besonderer Wichtigkeit.Kommentierte Musterformblätter, die für jede Querungshilfe auf den Ebenen Landschaftspflegerische Begleitplanung, Landschaftspflegerische Ausführungsplanung und für die dauerhafte Pflege erstellt werden sollen, erleichtern den Planungs- und Bauprozess und schärfen die Pflege- und Kontrollnotwendigkeiten.Das neue M AQ besteht aus einem regelnden Teil und vier Anhängen, wobei die Anhänge 1 bis 3 die o. g. Formblätter umfassen. Anhang 4 enthält weiterführende Erläuterungen (z. B. zu Tierartengruppen).Eine völlig neue Qualität wird durch die vielen, einheitlich gestalteten und farbigen Grafiken erzielt. So werden die Sachverhalte und Lösungen anschaulich und prägnant dargestellt. Eine Legende zum Ausklappen erleichtert die durchgängige Lesbarkeit der Grafiken.Das neue M AQ wird ein R 2-Regelwerk, welche Merkblätter und Empfehlungen umfassen, die stets in der FGSV abgestimmt sind. Nach der erfolgten Abstimmung des Entwurfs innerhalb der FGSV wird dem Arbeitsausschuss 2.9 erneut eine konsolidierte Fassung zur abschließenden Befassung vorgelegt.

AK 3.11.4 Hinweise zur Kontrolle und Wartung von Entwässerungseinrichtungen an Außerortstraßen

Am 21. Februar 2017 kam in Köln der neue Arbeitskreis 3.11.4 "Hinweise zur Kontrolle und Wartung von Entwässerungseinrichtungen an Außerortstraßen" aus dem Arbeitsausschuss 3.11 "Straßenbetriebsdienst" zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Zum Hintergrund des Arbeitskreises: Das Ziel ist eine Ableitung von Empfehlungen für Umfang und Rhythmus von Kontrollen und Wartungsarbeiten an Straßenentwässerungsanlagen unter Beachtung gesetzlicher Vorgaben und des Technischen Regelwerks. Die Überarbeitung der bereits vorliegenden Hinweise (Hinweise zur Kontrolle und Wartung von Entwässerungseinrichtungen an Außerortsstraßen (H KWES), Ausgabe 2011) ist notwendig geworden, da diese mittlerweile überholt sind. Insbesondere die Anforderungen an die Kontrollen der Kanäle und Leitungen haben sich geändert, sodass eine Anpassung an geltende Vorschriften dringend erforderlich ist.

Es bestehen Querverbindungen zu den RAS-Ew und den RiStWag. 

AK 5.2.3 Bewertung von Straßenbaumaßnahmen in Bezug auf die Wasserrahmenrichtlinie

Am 16. Februar 2017 kam in Hannover zum ersten Mal der neue Arbeitskreis 5.3.2 "Bewertung von Straßenbaumaßnahmen in Bezug auf die Wasserrahmenrichtlinie" aus dem Arbeitsausschuss 5.2 "Entwässerung" zusammen.Zum Hintergrund des Arbeitskreises:Auf Veranlassung des Bundesverwaltungsgerichts hat der Europäische Gerichtshof am 1. Juli 2015 ein Grundsatzurteil zur Auslegung und Anwendung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) gesprochen, das in der Konsequenz auch bei der Planfeststellung von Straßenbaumaßnahmen nun Berücksichtigung findet. Außerdem ist am 20.06.2016 eine neue Oberflächengewässerverordnung (OGewV) in Kraft getreten, die in Bezug auf den guten Zustand der Gewässer u. a. für den Parameter Chlorid nun Orientierungswerte aufgenommen hat.Dies führt dazu, dass derzeit bei Straßenbauvorhaben für die Planfeststellungsunterlagen Unterlagen ergänzt werden, wie das Vorhaben in Bezug auf die WRRL zu bewerten ist. Dies erfolgt häufig in einem sogenannten Fachbeitrag WRRL, der teilweise auch eine Tausalzberechnung für den Parameter Chlorid enthält.Derzeit gibt es von der FGSV keine Empfehlung, wie der Aufbau und der Inhalt dieser Fachbeiträge WRRL sein soll und wie die Tausalzberechnungen durchzuführen sind. Ziel des Regelwerks/Wissensdokuments soll es sein, dass die Fachbeiträge WRRL einen fachlich begründeten Standard in der Bewertung von Straßenbaumaßnahmen aufweisen. Grundsatzfragen der rechtlichen Auslegung der WRRL müssen dabei geklärt werden. Eine Abstimmung mit der Wasserwirtschaft (LAWA, DWA) soll im Rahmen der Bearbeitung erfolgen, um eine Akzeptanz im Zulassungsverfahren bei den Unteren Wasserbehörden zu erreichen.Ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit ist die Abstimmung mit der Wasserwirtschaft. Je nach Abstimmungsbedarf innerhalb der Gremien der Wasserwirtschaft kann der Zeitrahmen (Ende 2019) auch länger dauern. Derzeit ist nicht absehbar, ob gegenüber dem derzeitigen Wissensstand zusätzliche Forschungen erforderlich sind.Angesprochen sollen von dem fertigen Produkt (R 2- oder W 1-Veröffentlichung, also Regelwerk oder Wissensdokument) vor allem die Straßenbauverwaltungen des Bundes und der Länder sowie Planungsbüros, Planfeststellungsbehörden und Gerichte sein.

FGSV-Nr. 002/116
HEUREKA'17 - Optimierung in Verkehr und Transport (Tagungsband)

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FGSV-Nr. 321/1
Beispielsammlung zu den Richtlinien für Lichtsignalanlagen (RiLSA), Ausgabe 2017

ersetzt: Beispielsammlung zu den Richtlinien für Lichtsignalanlagen (RiLSA), Ausgabe 2010

hier bestellen

 

Weitere Informationen zu unseren Veröffentlichungen sowie Bestellmöglichkeiten finden Sie beim FGSV Verlag.

Kalender

Asphaltstraßentagung 2017
16. und 17. Mai 2017
Bamberg
Opens external link in new windowAnmeldung und Programm

Landschaftstagung 2017
18. und 19. Mai 2017
Veitshöchheim
Opens external link in new windowAnmeldung und Programm

Kolloquium Straßenbetrieb 2017
19. und 20. September 2017
Karlsruhe

Gesteinstagung 2017
22. und 23. November 2017
Aschaffenburg

Einen Überblick über alle FGSV-Veranstaltungen finden Sie in unserer Rubrik Veranstaltungen.

13th International Symposium on Concrete Roads


Die FGSV-Betonstraßentagung, die turnusgemäß im Herbst 2017 stattgefunden hätte, wird ausnahmsweise auf Juni 2018 verschoben. Die Arbeitsgruppentagung wird einmalig gemeinsam mit dem Symposium "13th International Symposium on Concrete Roads" vom 19. bis 22. Juni 2018 in Berlin durchgeführt. Derzeit läuft der Initiates file downloadCall for Abstracts zur Veranstaltung. Beiträge können noch bis zum 30. April 2017 eingereicht werden.

Impressum


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