Datum der Konstituierung

11.12.2018

Leitung

Dr.-Ing. Robert Bachmann

Problem / Ziel

Ziel des neuen Arbeitskreises ist die Erarbeitung von erstmalig verbindlichen Standards für die Herstellung und Verarbeitung von Bankettbeton. Dadurch soll ein Mindestmaß an technischer Sicherheit bei Planung, Ausschreibung und Ausführung erreicht werden. Daneben sollen verbindliche Qualitätsanforderungen an den Baustoff und die fertige Leistung definiert werden. Aus den Erfahrungen der bisher erfolgreich durchgeführten Baumaßnahmen wird dies von allen beteiligten Vertragspartnern (der Verwaltung und Baufirmen) unterstützt, um die fehlende Rechtssicherheit bei dieser innovativen neuen Bauweise abzuändern. Die neue Bauweise ist weder durch die gängigen Regelwerke im Betonstraßenbau (ZTV/TL Beton, Merkblätter M VaB) noch durch die ZTV E-StB bzw. RAS-Ew (bzw. REwS als Nachfolge) hinreichend abgedeckt.

In den bekannten Regelwerken ist die Bauweise noch nicht verankert. Daher sollen die Hinweise sowohl Planern und Bauherren wie auch Baufirmen eine Grundlage bieten, um die fachgerechte Ausführung von Bankettbeton sicherzustellen.

Grobe Gliederung des Wissensdokuments

Anlehnung an Merkblatt Whitetopping und Merkblatt M VaB (Merkblatt für Planung, Konstruktion und Bau von Verkehrsflächen aus Beton):

  1. Begriffsbestimmungen
  2. Planungs- und Konstruktionsgrundsätze
  3. Baustoffe und Baustoffgemische
  4. Ausführung
  5. Anforderungen an den Beton
  6. Anforderungen an die fertige Leistung
  7. Prüfungen des Betons
  8. Anhang mit Ausführungsbeispielen

Angestrebtes Ergebnis

Hinweispapier (W 1) – 2021

Die Hinweise sollen fundierte Empfehlungen enthalten, wie die Bankettbeton-Bauweise geplant und realisiert werden sollte. Die Bankettbeton-Bauweise stellt den Stand der Technik dar, mit bisher bundesweit über 20 Projekten mit einer Gesamtlänge von 45 km.