4.4.4 Richtlinien zur Bewertung der strukturellen Substanz von Betonstraßen

Datum der Konstituierung

18.12.2012

Leitung

Dipl.-Ing. Karl Villaret

Problem / Ziel

Eine fundierte und abgesicherte Beurteilung des Zustandes der vorhandenen strukturellen Substanz einhergehend mit der Berechnung der Restnutzungsdauer und des Restsubstanzwertes (monetäre Bewertung) ist für alle Straßenbauverwaltungen für die Prognose von Aufwendungen für die bauliche Erhaltung und für den Erfolg neuer Vertragsformen (Funktionsbauverträge, PPP-Modelle) von herausragender Bedeutung. Die Grundlagen und die Methodik zur Bewertung der strukturellen Substanz von Betonbefestigungen wurde innerhalb des Innovationsprogramms Straße "Entwicklung eines Verfahrens zur Ermittlung der strukturellen Substanz von Verkehrsflächen mit unbewehrter Betondecke" [Villaret, Riwe et. al, 2011] entwickelt. Weiterführende Arbeiten dazu laufen im FE 04.0433/2009/DGB "Grundlagen für eine vergleichende Bewertung der Restsubstanz von Fahrbahnbefestigungen in Betonbauweise nach mehrjähriger Verkehrsnutzung". Weitere Grundlagen wurden in verschiedenen Regelwerke bzw. Arbeitspapiere (z.B. RDO Beton, AL SpBeton 06; AP "Homogene Abschnitte") bereits veröffentlicht, welche die definierte Methodik absichern. So kann z. B. aus dem Dimensionierungsverfahren der RDO Beton ein Verfahren zur Bewertung der strukturellen Substanz entwickelt werden. Im Hinblick auf eine Einbeziehung der strukturellen Substanz in die neuen Vertragsformen ist nun die Erstellung eines entsprechenden Regelwerkes erforderlich.

Angestrebtes Ergebnis

Analog zu den Richtlinien für die rechnerische Dimensionierung des Oberbaus von Verkehrsflächen (RDO) soll auch dieses Regelwerk in zwei getrennten Veröffentlichungen erstellt werden, da für den Bereich der Betonbauweisen noch diverse Forschungsaktivitäten erforderlich sind. 

Update: 28/02/2018