4.6.1 Bewertung standardisierter Bauweisen

Datum der Konstituierung

6.4.2005

Leitung

BDir. Dipl.-Ing. Rupert Schmerbeck

Problem / Ziel

Die wesentliche Aufgabe im Arbeitskreis ist die Bearbeitung der "Empfehlungen für die Bewertung Standardisierter Bauweisen" (E BsB). Dabei werden abgeschlossene und laufende Forschungsprojekte ausgewertet sowie neue Forschungsprojekte generiert.

Die "E BsB" eignen sich zum Vergleich der Bauweisen, die in den Tafeln 1 und 2 der "Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaus von Verkehrsflächen" (RStO) unter Berücksichtigung der Standardbauweisen nach den ZTV Asphalt-StB bzw. ZTV Beton-StB enthalten sind, im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit über einen festgelegten Bewertungszeitraum. Sie eignen sich nur für Oberbauten, die über den gesamten Querschnitt und im Bewertungszeitraum einheitlich sind.

Sie sollen projektbezogen die Auswahl der wirtschaftlichsten Variante des Oberbaues im Rahmen einer Nutzen-Kosten-Untersuchung ermöglichen, wie sie in der Bundeshaushaltsordnung (BHO) § 7 Abs. 2 und dem Haushaltsgrundsätzegesetz (HGrG) § 6 Abs. 2 gefordert werden. Daher sollte es von der ausschreibenden Stelle bereits im Stadium des Vorentwurfes, in jedem Fall aber vor der Ausschreibung, zur Wahl der wirtschaftlichsten Lösung herangezogen werden.

Die "E BsB" sollen die Bewertung der standardisierten Bauweisen im Rahmen

  • der Planung und des Baus neuer Straßen und
  • der grundhaften Erneuerung über gesamte Fahrbahnbreite

ermöglichen.

Angestrebtes Ergebnis

Empfehlungen (R 2) – 2020

Update: 07/06/2019