QA 3 Informationstechnik

Leitung

N.N.

Auftrag / Aufgaben

Der QA 3 Informationstechnik hat den Auftrag, übergeordnete informationstechnische Fragestellungen im Hinblick auf ihre Anwendung im Straßen- und Verkehrswesen zu analysieren und bei Bedarf daraus Forschungsthemen zu formulieren.
Insbesondere sollen Brückentechnologien für die Vernetzung der beteiligten Geschäftsprozesse erforscht werden. Brückentechnologien verbinden nicht nur bislang isolierte Bereiche, sondern dienen auch dazu, nicht mehr zweckmäßige Vorgehensweisen auf neue umzuschalten, um "eingetretene Pfade" zu ersetzen, die an ihre Grenzen gekommen sind.

In diesem Rahmen gilt es, im Straßen- und Verkehrswesen wirksame Richtlinien in IT-Dienste abzubilden. Die erforderliche Vorgehensweise wird demnächst für zwei Beispiele analysiert:

  • Entwicklung eines Dienstes für den Entwurf auf der Grundlage der Richtlinien
  • Vernetzung der Geschäftsprozesse Verkehrstelematik und Betriebsdienst


Der schnelle Fluss der technischen Fortentwicklung erfordert eine laufende Beobachtung von neuen Trends und Brennpunkten der Informationstechnologie und Aussagen zu deren Auswirkungen und Anwendbarkeit im Straßen- und Verkehrswesen. Der QA 3 bereitet hierzu die verfügbaren Informationen auf. Hilfsmittel hierzu sind die Begutachtung von offiziellen internationalen und nationalen sowie von de facto akzeptierten industriellen Standards, schließlich auch die regelmäßige Auswertung von IKT-Ausschreibungen, Forschungsprojekten und EU-Forschungsprogrammen.

Beispiele hierfür sind:

  • Internet der Dinge: RFID-Technologie, Sensorik mit Netzanbindung
  • Brücken zwischen Business Intelligence (z.B. SAP, MS Dynamics) und OKSTRA®
  • Rechtsfragen der Informationstechnik: Urheberrecht, Datenbankrecht, IT-Vergabeprozesse
  • IT-Sicherheit, z.B. Auswirkungen von Richtlinien wie IT-Grundschutz des BSI, internationale Standardisierung
  • Standardisierung von Datenmodellen für die Kosten- bzw. Vermögensverwaltung
  • Einsatz und Grenzen von web-basierten Kooperationsplattformen wie z. B. Wikis
  • Nutzung von neuen Informationskanälen in den Prozessen des Straßen- und Verkehrswesens (E-Mail, RSS, Twitter etc.)
  • Die Auswirkungen der EU-Richtlinie INSPIRE
  • 3D-Bauwerksmodellierung: Building Information Modelling, IFC, CityGML
  • Industriestandards, z.B. LandXML, ISYBAU

Als weitere Aufgabe nimmt der QA 3 die Beratung und Unterstützung der FGSV-Geschäftsführung bei IT-relevanten Themen wahr, z.B. bei der Umsetzung des Wissens- und Verwaltungsmanagements.

Bestand an Regelwerken und Wissensdokumenten

  • Hinweise für die Weitergabe von DV-Verfahren – (1987) – 937
  • Sammlung REB Regelungen für die Elektronische Bauabrechnung – (2009) – 929
  • OKSTRA-Merkblatt – (2003) – 951

Laufende Forschung

Vom Arbeitsausschuss betreute FE-Projekte

„OKSTRA® und seine Nachbarn – Untersuchungen zur Kopplung und Wiederverwendung von Datenaustauschstandards“

1.0195 Analyse von Einsatzmöglichkeiten von verbundenen Informationen (Linked Data) und Ontologien und damit befassten Technologien (Semantic Web) im Bereich des Straßenwesens

Weitere für den Arbeitsausschuss relevante FE-Projekte

  • Allgemeine Mengenermittlung in GAEB Kooperation AG13 und AG14, Aktivitäten des Bauhauptgewerbes und der Bausoftwarehäuser, IAI, ALKIS und ATKIS im Vermessungswesen

Aktivitäten

Laufende Bearbeitung / Überarbeitung von Regelwerken / Wissensdokumenten

  • alle REB-Verfahrensbeschreibungen (nachrichtlich)
  • OKSTRA®-Merkblatt
  • Merkblatt für DV-Schnittstellen (Archiv)

In den nächsten 5 Jahren geplante Bearbeitung/Überarbeitung von Regelwerken/Wissensdokumenten

Forschungsbedarf

  • Entwicklung eines Dienstes für den Straßenentwurf
  • Entwicklung von Brückentechnologien zur Vernetzung von Geschäftsprozessen

Weitere Aktivitäten

  • OKSTRA®-Symposium im Frühjahr 2015
  • Kooperation mit der IAI
  • Neue Anforderungen an den OKSTRA®
  • Informationsaustausch mit KIM-Straße e. V. (OKSTRA kommunal)
Update: 29/05/2018