3.10.3 Multimodale Simulation

Datum der Konstituierung: 28.09.2020

Leitung: Dr. Tobias Kretz

Problem / Ziel

Simulationen sind ein immer verbreiteteres Werkzeug zur Bemessung von Verkehrsanlagen und werden unter anderem für Verkehrsmanagement- und -steuerungsstrategien angewendet. Der Aspekt der Multimodalität wird gerade in urbanen Räumen auch in Hinblick auf eine nachhaltigere Zukunft immer wichtiger. Simulationsbasierte Untersuchungen können einen wichtigen Beitrag zur Untersuchung der komplexen Interaktionen aller Verkehrsteilnehmenden liefern. Die bestehenden „Hinweise zur mikroskopischen Verkehrsflusssimulation“, Ausgabe 2006 haben einen starken Fokus auf unimodalen Verkehr. Der multimodale Aspekt moderner Verkehrssysteme wird dabei nicht ausreichend betrachtet. Neben der Überarbeitung und Aktualisierung der bestehenden Veröffentlichung ist ein eigenständiges Wissensdokument (Hinweise) zur multimodalen Verkehrssimulation erforderlich. Der Austausch zwischen beiden Arbeitskreisen wird über den gemeinsamen Arbeitsausschuss 3.10 sichergestellt.

Pozenzielle Nutzende des neuen Wissensdokuments werden Straßenbauverwaltungen aller Ebenen, die Simulationen beauftragen oder selbst erstellen, Ingenieurbüros und Forschungseinrichtungen, die Simulationsstudien durchführen sowie Hochschulen in der Ausbildung und Hersteller von Simulationswerkzeugen.

Grobe Gliederung des Regelwerks

Die Empfehlungen sollten sich in etwa an der Gliederung des bisherigen Wissensdokuments (Hinweise) orientieren: 

  • Anwendungsbereiche der Simulation 
  • Grundlagen der Verkehrssimulation 
  • Verhaltensmodelle
  • Interaktionen der Verkehrsteilnehmer 
  • Bewertungskenngrößen und Gütemaße 
  • Anforderungen an Kalibrierungsgüte 
  • Ablauf einer Simulationsstudie

Angestrebtes Ergebnis

Regelwerk (R 2) – 2024

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